500.000 € Gehalt und vieles mehr! Wie gerecht ist Martin Schulz?

Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ist momentan wieder in den Medien und auch, wenn sich viele mit seinen Ansichten identifizieren können, gibt es unter dem ganzen Zuspruch auch kritische Gedanken im Volk. An oberster Stelle seines Wahlkampfs steht Gerechtigkeit, aber hat Schulz in seiner Zeit als Präsident des Europäischen Parlaments selbst nach diesen Regeln gelebt? Wir schauen ob die Aussagen von Martin Schulz adäquat zu seinen eigenen Handlungen sind.

Seinen bisherigen Erfolg sieht der Kanzlerkandidat als Konsequenz von Bodenständigkeit und Nähe zum Volk.
„Die Menschen spüren, dass ich so bin, wie ich bin. Die Faszination von der Hochglanzpolitik ist vorbei.“

Wenn wir aber zurück in die Vergangenheit reisen sehen wir, dass Schulz aus einem EU-Parlament kommt. Dort erhalten Politiker monatliche Bezüge von über 6.000€ und nochmal 300€ Zuschlag täglich, wenn sie tatsächlich zum Dienst erscheinen. Das macht zusammen rund 12.000€ im Monat. Auch bekam er Zuschüsse für Wohnung, und Krankenversicherung.
Über 20 Jahre lang kam er in den Genuss von diesen Privilegien – Typisch für einen Hochglanzpolitiker.

Weiter sagte Schulz einst über sich selbst: „Ich stehe für die hart arbeitende Mitte der Gesellschaft, die sich an die Regeln hält.“
Ob sich Martin Schulz wirklich immer an die Regeln gehalten hat?
2004 war er noch normaler Abgeordneter und kassierte die 262€ Sitzungsgeld, selbst wenn er nicht anwesend war.
Der Fraktionskollege Hans-Peter Martin deckte dieses Aufstand auf und wurde anschließend wegen Nestbeschmutzung aus der Fraktion geworfen. Laut Ministerpräsidentin Dreyer begegnet Schulz dem Volk auf Augenhöhe.

Martin Schulz hat von 2012 bis 2017 als Präsident des Europäischen Parlaments ein jährliches Einkommen von über 500.000€ Brutto gehabt. Kurz zum Vergleich: Die Bundeskanzlerin bekommt gerade mal die hälfte. Zusätzlich standen ihm 2 Luxus Karosserien von Mercedes, 33 Assistenten, mehrere Pressesprecher und zahlreiche Protokollanten zur Verfügung. Man kann sich sicher darüber streiten, ob das auf Augenhöhe ist.

Auch setzt sich Martin Schulz gegen sogenannte Fake-News ein. Erst im Dezember letzten Jahres forderte er eine europäische Regelung die das Verbreiten von Falschnachrichten im Internet kontrolliert.
Er selbst hat in einem Interview mit der BILD gegen vermehrte befristete Beschäftigungen gehetzt. Laut seinen Aussagen werden angeblich 40 Prozent der Beschäftigten in der Altersgruppe zwischen 25 und 35 Jahren befristet angestellt. Tatsächlich sind es aber gerade einmal 12% – Lieber erstmal an die eigene Nase fassen würden wir da mal sagen.

Quelle:http://magazin.mademyday.com

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