Ausgesetzte Welpen werden vor sicherem Tod gerettet

Die Helfer der rumänischen Tierschutzorganisation „Howl of a Dog“ (auf Deutsch: das Jaulen eines Hundes) sind in Aufruhr: Sie haben den anonymen Hinweis bekommen, dass jemand auf einer Wiese ein leises Winseln gehört habe. Sie sind sofort in Aufruhr, denn meistens bedeuten solche Hinweise nichts Gutes. Sie wissen, dass die Zeit drängt. An besagter Wiese angelangt, machen sie sich schnurstracks auf die Suche nach der Geräuschquelle.

Die Retter bahnen sich ihren Weg durch das dichte Gras und bald hören auch sie ein leises Wimmern, das ihnen kalte Schauer über den Rücken jagt. Immer hektischer durchforsten sie das Gelände, bis sie schließlich eine furchtbare Entdeckung machen. Mitten im Gras liegt ein weißer Plastikbeutel. Darin strampelt und bewegt sich irgendetwas. Sie trauen sich kaum, nachzuschauen.
Sie stoßen auf frischgeborene Hundewelpen: einfach in den Plastikbeutel gesteckt, ausgesetzt und zum Sterben zurückgelassen. Die Tierschützer können es kaum fassen. Zwei der hilflosen Welpen haben es aus dem Sack geschafft und der Anblick bricht ihnen beinahe das Herz.

Sie beeilen sich, die Welpen aus dem Gras zu holen und sie zunächst in einen mit Decken gepolsterten Karton zu legen.

Es ist ein Wunder, dass die Welpen überhaupt noch am Leben sind. Denn sie sind völlig ausgekühlt, entkräftet und ihre Herzen schlagen nur noch schwach. Sie sind so frisch, dass sie sogar noch an der Nabelschnur hängen. Gründlich suchen die Helfer die Umgebung ab und finden nach einer Weile tatsächlich einen weiteren Welpen im Gras.

Insgesamt sind es sieben Hundebabys, die hier einfach weggeworfen wurden. Rasch bringen sie die Tiere in ihr Hauptquartier, wo ein Tierarzt die Erstversorgung der Kleinen übernimmt. Doch für vier der sieben ist es zu spät: Sie sterben kurz nach ihrer Ankunft.

Quelle:http://www.tierfreund.co

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