Bist du schon aufgewacht und konntest dich nicht bewegen? Hier erfährst du warum

Bist du auch schon mal in der Nacht wach geworden und konntest dich nicht bewegen? Dieses Phänomen kommt häufiger vor als man denkt und für die, die es schon einmal durchleben mussten, bleibt es eine lange Zeit in schlechter Erinnerung.

Die Schlafparalyse ist eine Lähmung der Muskeln während der Traumphasen. Sie verhindert normalerweise, dass wir die Bewegungen, die wir in unseren Träumen machen, tatsächlich ausführen. Während der sogenannten REM-Phase, oder auch Tiefschlafphase, beginnen wir zu träumen. Die im Traum erlebten Erfahrungen können mitunter sehr intensiv sein. Um zu verhindern, dass wir während unserer Traumphase umherwandeln und uns gegebenenfalls dabei verletzen, fällt unsere Muskulatur während dieser Phase in eine Starre, die wir als Lähmung bezeichnen. Wenn diese Phase nun nicht automatisch mit dem Übergang der REM-Phase in die Aufwachphase endet, wachen wir auf und können uns nicht bewegen. So erleben wir die Schlafparalyse bewusst, sind jedoch nicht in der Lage uns selbst aus dieser zu befreien. Das macht dieses Erlebnis so erschreckend für die Betroffenen.

Jedoch ist dieses erschreckende Phänomen keinesfalls eine Erscheinung der Neuzeit, sondern bereits seit über 2000 Jahren bekannt. Im alten Ägypten glaubten die Menschen, dass die Schlafparalyse durch Schuldgefühle ausgelöst wurde, während die Menschen im europäischen Mittelalter einen Dämon dafür verantwortlich machten, der den Betroffenen während des Schlafs auf der Brust saß.

Nach der wissenschaftlichen Erklärung für die sogenannte Schlaflähmung wird weiter geforscht, doch ein paar Erkenntnisse konnten bereits Dank der Schlafforschung gewonnen werden.

Das ist bereits über die Schlafparalyse bekannt:

Sie kommt bei Männern und Frauen gleichermaßen häufig vor
Betroffen sind hauptsächlich Menschen zwischen 25 und 44 Jahren
Die Schlafparalyse kann bis zu eine Stunde lang dauern
Vermutet wird eine genetische Veranlagung
Die Wissenschaft fand heraus, dass gewisse Faktoren wie Stress, körperliche Erschöpfung und ein unregelmäßiger Schlafzyklus dieses Phänomen ebenfalls begünstigen.

Hast du dieses Ereignis auch schon einmal erleben müssen? – Dann versuche diese Faktoren in Zukunft zu vermeiden.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co

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