Coca Cola baut neue Abfüllanlagen in Indien, dort wo Millionen Menschen von der schlimmsten Dürre betroffen sind, Bauern begehen Selbstmord!

Severe drought in South India: Pepsi and Coca-Cola were sucking out 3 million litres of water daily from Thamirabarani River !

Trotz Dürre-Katastrophe graben Nestlé das Wasser in Ostafrika und Coca Cola in Indien ab! Nicht nur der Osten Afrikas ist von einer schrecklichen Dürre betroffen, sondern auch der Süden Indiens und hier baut Coca Cola neue Abfüllanlagen. Menschen haben keinen Zugang mehr zum Wasser und Bauern können ihre Äcker nicht mehr bestellen.

War Ihnen bekannt, dass auch Coca Cola das Wasser abgräbt? Genau dort, wo Menschen unter der schlimmsten Dürre seit über 40 Jahren leiden, produziert Coca Cola seine braune Brause! Denn dort verwendet Coca Cola 400 Liter Wasser, um nur einen Liter kohlensäurehaltiges Getränk zu produzieren. Es gibt nicht einmal Wasser zum Trinken!

Eine Petition wurde von der „Tirunelveli Consumer Protection Association“ eingereicht, die besagt, dass Pepsi und Coca-Cola 3 Millionen Liter Wasser täglich aus dem Thamirabarani-Fluss pumpen würden. Wasser, was die Region auf Grund der lang anhaltenden Dürre dringend braucht. Bereits im November 2016 hatte ein Gericht eine einstweilige Verfügung erlassen, die Coca Cola und Pepsi daran hindern sollte, weiterhin Wasser aus dem Fluss abzupumpen, diese wurde aber wieder aufgehoben. Mittlerweile kommt es im ganzen Land zu Protesten von wütenden Menschen, denn während sie hungern, Durst leiden und während Bauern aufgeben müssen, machen die Konzerne weiter und graben das Wasser ab.

Jetzt sollen diese Konzerne spätestens bis zum 30. April 2017 sich von diesem Fluss zurückziehen, denn der Wasserstand der Dämme in Papanasam und Manimutharu reicht gerade noch, um die Menschen mit Trinkwasser zu versorgen. Im Süden Indiens herrscht die schlimmste Dürre seit mehr als 40 Jahren. Der erwartete Regen bleibt aus. Genau in dieser Region baut Coca Cola neue Abfüllanlagen.

Bereits das Jahr 2016 war für die Menschen im westlichen Bundesstaat Maharashtra ein schreckliches Jahr. Der Regen blieb aus, Hitze und Trockenheit zerstörten die Lebensgrundlage von Millionen Menschen. 9 Millionen Bauern haben wenig oder keinen Zugang zu Wasser und mindestens 216 Landwirte haben Selbstmord begangen, weil sie kein Wasser für ihre Felder haben. Im ganzen Land sind Schulen in vielen Dörfern geschlossen. In einigen Orten haben Ärzte und Chirurgie kein Wasser, um ihre Hände nach den Behandlungen zu waschen. Ohne Ernte und Wasser bleibt für die Dorfbewohner nur noch die Flucht in die Städte, wo Wasser leichter verfügbar ist.

Es gibt viele Gründe, Coca Cola zu boykottieren, und wenn prominente Fußballstars wie Manuel Neuer Werbung für Coca Cola machen, ist die Frage berechtigt, warum der das macht. Werbung für einen Konzern wie Coca Cola, der Menschenrechte mit Füßen tritt? Der ganze Landstriche in die Dürre treibt ? Der Menschen in Plastikflaschen abgefüllte, teilweise noch mit gesundheitsgefährdenden Stoffen belastete Zuckerlösungen als vernünftige Alternativen zum Trinkwasser verkauft und diese auch noch über wahnwitzige Strecken rund um den Erdball transportiert? Das süße Getränk saugt wichtige Nährstoffe aus dem Körper und macht fett.

Würden die Menschen noch Coca Cola trinken, wenn Sie wüssten, dass Coca Cola nicht nur sehr zuckerhaltig ist und deshalb bei übermäßigem Genuss zu Übergewicht und all den damit verbundenen Folgen führt, sondern wenn sie außerdem wüssten, dass die Coca Cola Company zusätzlich noch massiv gegen Menschenrechte und Umweltschutz-Standards verstoßen hat?
Nicht nur Millionen Händler boykottieren in Indien Coca Cola, hinzu kommt, dass die Food and Drug Administration (FDA) in Maharashtra den Verkauf von Coke Zero in den Filialen der amerikanischen Fast-Food-Kette McDonald’s verboten hat. Wie mumbaimirror.indiatimes Mitte März 2017 berichtete, verstößt Coke Zero gegen die Vorschriften der Lebensmittelsicherheit. Auf Grund von Untersuchungen wurden in dem mit Kohlensäure versetztem Wasser durch Verdünnen vom aufbereitetem Wasser die künstlichen Süßstoffe Aspartam und Acesulfam–K gefunden, die Übergewicht und höheren Blutdruck verursachen. Das Produkt wird an ahnungslose Kunden verkauft, darunter viele Kinder.

FDA-Kommissar Harshdeep Kamble sagte; „Wir haben den Verkauf dieses Getränks in allen McDonald’s-Filialen mit sofortiger Wirkung verboten. Das Getränk wird auch aus Automaten ohne Warnhinweise verkauft.“

Während in Indien der Verkauf von Coke Zero verboten wird, wirbt ein Spot mit dem Bayern-Keeper für Coke Zero, und wer hätte es gedacht, unter dem Slogan „Verbesserter Geschmack – null Zucker“ begleitet Coca-Cola eine weitere aktuelle Markteinführung des Getränks mit umfangreichen Marketing- und Verkaufsförderungsmaßnahmen. Dafür plant der Getränkehersteller vom TV-Spot über Plakatwerbung bis hin zum PoS das höchste Mediainvest der vergangenen zehn Jahre.

Coca Cola hat Probleme, denn der Verbraucher wird gesundheitsbewusster und da passt keine Cola mehr in die Ernährung mit hinein. Doch schon längst hat Coca Cola weitere Tricks parat, damit der Verbraucher auch weiterhin die „braune Brause“ kauft. Auf dem Ernährungsplan der prominenten Sportler findet sich sicher keine Cola.

Wir haben erst kürzlich darüber berichtet, dass trotz Dürre-Katastrophe Nestlé 50.000 Liter pro Stunde Wasser aus Äthiopiens Boden pumpt und die Milchwirtschaft ausbaut. Doch war Ihnen bekannt, dass neben Nestlé auch Danone, Coca-Cola und Pepsi den Weltmarkt im Bereich Mineralwasser beherrschen? Siehe: Wasser ist ein Allgemeingut und gehört der gesamten Menschheit und nicht nur Profiteuren!

Die Wasserreserven werden knapp. Zwar bedeckt das kostbare Nass rund 70 Prozent der Erdoberfläche. Als potenzielles Trinkwasser sind aber nur 0,3 Prozent aller Vorkommen nutzbar. Die zunehmende Verschmutzung der Gewässer – insbesondere in den Schwellenländern – verringert die Ressourcen weiter. Nutznießer sind die großen Abfüller wie Nestlé oder Coca Cola .

Nicht nur der Osten Afrikas ist von einer schrecklichen Dürre betroffen, sondern auch der Süden Indiens.

Tamil Nadu, Andhra, Karnataka – Dürre: Die drohende Wasserkrise in Südindien

Es ist nicht das erste Mal, dass Coca-Cola in Indien wegen des nicht nachhaltigen Umgangs mit Wasserressourcen in Schwierigkeiten gerät. 2004 wurde nach Protesten eine Abfüllanlage in Plachimada, Kerala geschlossen und der Konzern im Anschluss zu einer Strafe von 47 Millionen $ verklagt. In Charba, Uttarakhand, konnten Aktivisten vor Ort sogar schon während der Planungsphase den Bau einer Anlage verhindern. 2014 wurde Coca Cola gerichtlich gezwungen, eine Abfüllanlage nahe dem indischen Varanasi zu schließen, nachdem sich Anwohner beschwert hatten, dass die Firma übermäßig viel Grundwasser abgepumpt hatte. Nach einer Untersuchung kamen die Behörden zu dem Schluss, dass die Firma ihre Lizenzauflagen verletzt hatte.

Ein Problem bei der Colaherstellung ist, dass zur Produktion eines Liters Cola ein Mehrfaches an Litern Wasser nötig ist, was in einem schon von sich aus wasserarmen Land alles andere als nachhaltig ist und die Existenzen der landwirtschaftlich tätigen Bevölkerung bedroht, immerhin 70 % in Indien. Dürre und Ernteausfälle in Indien vertreiben Millionen Menschen vom Land in die Städte.
Mehr als eine Million Händler in Indien boykottieren kohlensäurehaltige Getränke einschließlich Coca-Cola und Pepsi!

Zwei indische Handelsverbände rufen den Boykott aus: Ausländische Konzerne nutzen die Wasserressourcen des Landes aus. Im Januar 2017 rief Tamil Nadus Interims-Oberbefehlshaber O Panneerselvam den Notstand wegen Dürre aus und bat die Zentralregierung, den Landwirten zu helfen.

Amit Srivastava, Direktor des NGO India Resource Centers, schätzt, dass 1,9 Liter Wasser für eine kleine Flasche Coca Cola benötigt werden. Hinzu sei die Nachfrage nach Zucker für das kohlensäurehaltige Getränk auch in Indien sehr problematisch. „Zuckerrohr ist eine wasserfressende Pflanze und es ist falsch, Zuckerrohr in Indien anzubauen. Nach unserer Recherche ist Coca-Cola die Nummer eins der Käufer von Zuckerrohr in Indien und Pepsi ist Nummer drei. Wenn Sie das Wasser für Zuckerrohr mit berücksichtigen, dann verwenden wir 400 Liter Wasser, um eine Flasche Cola zu produzieren. “ Wasser, das Indien nicht hat!
Die Sorgen um den übermäßigen Wasserverbrauch von Unternehmen wie Coca-Cola und PepsiCo wurden nach dem niedrigem Niederschlag während des letzten Monsuns noch verstärkt.

Teile von Indien werden von einer schrecklichen Dürre heimgesucht, was dazu führt, dass Landwirte kein Wasser haben, um ihre Felder zu bewässern. In manchen Regionen gibt es nicht einmal Wasser, um die Menschen mit Trinkwasser zu versorgen.

Quelle: netzfrauen.org

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