Für ein tolles Dekolleté: 6 Yoga-Übungen gegen Hängebrüste.

Gegen Hängebrüste kann man nichts tun, außer sich unter das Messer zu legen – das denken viele Frauen. Doch dem ist nicht so! Es gibt 6 einfache Yoga-Übungen, mit denen sich bereits erschlaffte Brüste wieder in Form bringen lassen.
Virabhadrasana 2 (Der Krieger 2)

Mit dieser Übung wird der Brustkorb gestrafft und gestärkt. Sie hilft außerdem bei Rückenproblemen, wirkt sich positiv auf die Verdauung aus und steigert die Konzentration sowie die Balance. Für einen optimalen Straffungseffekt auf die Brüste sollte die Übung ca. 7 bis 10 Mal wiederholt werden.

Nimm zuerst eine breite Grätschstellung ein.
Dreh den rechten Fuß um 90 Grad nach außen und setze den linken Fuß ein wenig nach innen.
Atme ein und hebe die Arme auf Schulterhöhe.
Senke dich nun in das rechte Knie hinein. Achte darauf, dass die Hüfte gerade bleibt.
Drehe deinen Kopf hin zur rechten Hand.
Mach ca. 4 bis 5 Atemzüge.
Dann strecke das rechte Bein wieder und setze die Füße parallel zueinander. Anschließend senkst du die Arme.
Das Gleiche machst du zur gegenüberliegenden Seite und gehst diesmal in das linke Knie.
Trikonsana (Triangel)

Mit dieser Yoga-Position wird nicht nur deine Brust straffer: Du stärkst auch deine Muskeln im Oberschenkel und erhöhst die Flexibilität deiner Hüfte sowie deines Halses.

Stell dich gerade hin, nimm die Hände vor die Brust und springe in eine große Grätsche mit ausgestreckten Armen. Die Füße sollten parallel zueinander sein.
Drehe den rechten Fuß um 90 Grad nach außen.
Dann streckst du den rechten Arm nach oben. Der linke Arm bleibt weiterhin gerade ausgestreckt.
Nun beugst du dich seitlich bis dein ausgestreckter rechter Arm dein Schienbein berührt.
Der linke Arm wird nun nach oben ausgestreckt und zwar bis in die Fingerspitzen.
Das Gesicht wird zum linken Daumen gedreht.
Dann ziehst du dich mit dem linken Arm wieder hoch und stellst die Fußaußenseiten wieder parallel.
Die Hände sollten nun an den Hüften sein.
Dasselbe machst du dann zur linken Seite.
Bhujangasana (Die Kobra)

Diese Übung dehnt den Bauch, die Schultern, die Lunge und die Brust. Zudem festigt sie den Po.

Zunächst legst du dich auf den Bauch und die Stirn auf die Matte.Die Füße liegen hüftbreit und die Zehen pressen in die Matte.
Die Hände stellst du in der Höhe deines Halses auf die Matte. Achte darauf, dass die Fingerspitzen nach vorn zeigen.
Hebe deinen Körper sehr langsam nach oben und nutze die Kraft dabei der Arme. Lass sie jedoch stets leicht gebeugt.
Ziehe die Schultern bewusst weg von den Ohren.
Der Rücken ist dabei entspannt, der Bauch angespannt.
Mach den Hals lang, wie als natürliche Verlängerung der Wirbelsäule. Du kannst auch nach oben blicken, wenn du nicht verkrampfst.
Atme tief ein und aus, um den Brustkorb zu öffnen.
Mit der einer Ausatmung legst du den Körper wieder langsam auf den Boden ab.
Dhanurasana (Der Bogen)

Wer nicht nur seine Hängebrüste loswerden will, sondern auch Bauch, Beine und Po trainieren möchte, sollte diese Übung nicht außen vor lassen. Der Bogen sollte 2 bis 3 Mal wiederholt werden.

Zunächst legst du dich auf den Bauch und deine Stirn auf die Matte. Die Füße liegen hüftbreit und die Zehen pressen in die Matte.
Nimm deine Füße in die Hände.
Atme tief ein und achte auf eine gleichmäßige Spannung in den Bauchmuskeln.
Richte dich auf und halte den Kopf gerade.
Dann löse dich aus der Haltung und nimm wieder die flache Position ein.
Chakrasana (Das Rad)

Diese Übung bringt den Kreislauf so richtig in Schwung. Außerdem wirkt sie gegen Probleme mit der Verdauung und korrigiert Haltungsschäden.

Lege dich auf den Boden und winkle deine Beine an. Die Füße sollten so nah wie möglich am Gesäß sein.
Platziere deine Hände schulterbreit neben deinem Kopf.
Anschließend schiebst du dein Becken hoch. Die Knie sollten in Hüftbreite bleiben.
Stell dir vor, wie ein unsichtbarer Faden deine Brust- und Hüftregion immer mehr nach oben zieht.
Versuche deine Arme komplett zu strecken und halte die Position für 30 Sekunden.
Senke langsam deinen Körper, bis dein Po wieder auf dem Boden liegt. Strecke anschließend deine Arme und Beine aus.

Ustrasana (Das Kamel)

Diese Übung ist gut für Menschen mit Kreislaufproblemen. Zudem wird der Beckenboden trainiert und der Rücken gestärkt.

Setze dich auf deine Knie und halte den Rücken gerade.
Strecke den rechten Arm aus und stütze dich auf der rechten Ferse ab, indem du sie mit der Hand umfasst. Dasselbe machst du dann mit dem linken Arm.
Lehne dich nun nach hinten, indem du deinen Rücken beugst und öffne die Knie ein wenig.
Halte diese Position 30 Sekunden lang.
Ziehe dich anschließend mithilfe deiner Bauchmuskeln wieder nach oben.
All diese Übungen stärken die Brustmuskulatur und sorgen so dafür, dass sich die Hängebrüste zurückbilden oder gar nicht erst entstehen. Natürlich sollten sie in regelmäßigen Abständen angewendet werden. Angesichts der vielen weiteren positiven Auswirkungen von Yoga auf den Körper, lohnt es sich in jedem Fall diese Übungen zumindest einmal auszuprobieren!

Quelle: http://www.gutfuerdich.co

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