Grausam: Schmuggler versteckt 168 Vögel in seinem Gepäck

Als Grenzbeamte Ende März am Flughafen von Cancún in Mexiko das Gepäck eines spanischen Reisenden kontrollierten, hielten sie plötzlich alarmiert inne. Sie hatten bei ihrer Arbeit schon viel gesehen, aber was in diesen Koffern versteckt war, brachte auch sie aus der Fassung.

Der Mann hatte versucht, wertvolle Zier- und Singvögel aus Mexiko nach Deutschland zu schmuggeln. Als die Beamten seine Gepäckstücke durchsuchten, fanden sie nach und nach insgesamt 168 Vögel. 16 der Tiere waren bereits tot – sie waren in der Enge des Gepäcks elendig erstickt oder erdrückt worden.

Die gefundenen Vögel stehen in Mexiko unter besonderem Artenschutz und sind auf dem Schwarzmarkt viel wert – skrupellose Menschen versuchen sich darum immer wieder daran, die bedrohten Arten außer Landes zu schmuggeln.

Dabei ist ihnen das Leben der Tiere völlig egal – je mehr Vögel sie einpacken können, umso höher ist die Chance, dass genug die Tortur überstehen, damit sich die grausame Reise für die Schmuggler auszahlt.

Nur gut, dass die Beamten so aufmerksam waren, dass sie die meisten dieser Tiere retten konnten – allzu oft geht die Rechnung der Schmuggler auf und sie bleiben unentdeckt.

Quelle: http://www.tierfreund.co

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