Hunde-Schänder foltert Schäferhündin bis aufs Blut. Auf Facebook teilen

Warnung: Dieser Artikel enthält Bilder, die auf einige Leser verstörend wirken könnten!

In der rumänischen Hauptstadt Bukarest macht die Fernsehmoderatorin Anneka Svenska eines Tages eine furchtbare Entdeckung. Seit einiger Zeit schon engagiert sie sich für eine Tierschutzorganisation und hat seitdem viel Leid gesehen, doch dieser Fall macht sogar die sonst so sonnige Persönlichkeit sprachlos.

Mit den anderen Helfern stößt sie auf einen schrecklich zugerichtete Schäferhündin. Eines ihrer Beine wurde abgehackt, viele Zähne sind herausgebrochen, ihr Schwanz ist abgeschnitten und anscheinend wurde sie sogar sexuell missbraucht. Nach dieser Tortur wurde sie einfach zum Sterben auf der Straße liegengelassen. Anneka kann es kaum fassen. Sofort nimmt sich ihre Organisation der geschundenen Kreatur an.

Die Moderatorin erinnert sich: „Dieses Tier so zugerichtet zu sehen, war furchtbar. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie jemand diesem Tier so etwas antun konnte. Vor allem der sexuelle Missbrauch. Wie kann man nur so etwas tun?“ Selbst das Pflegepersonal ist fassungslos und bangt um Spirits Leben.

Es scheint, als habe der Unbekannte den Hund mit einem Messer attackiert, sexuell missbraucht und dann einfach zum Verbluten im Schnee liegengelassen. In einer mehrstündigen Operation werden die Wunden der Hündin versorgt.

Anneka und ihre Begleiter nehmen sich des armen Tiers an und bringen es in eine Pflegestation, damit es sich erholen kann. Sie nennen die Hündin „Spirit“ (auf Deutsch „guter Geist“) und hoffen, dass sie das Trauma überstehen wird. Gleichzeitig sind sie furchtbar wütend, denn die Chancen stehen gut, dass der Sadist, der ihr das angetan hat, straffrei ausgehen wird.

Anneka sagt: „Es ist extrem wichtig, dass wir den Typen fassen. Offensichtlich ist es ein gefährlicher Psychopath. Die Polizei sollte das wirklich ernst nehmen.“ Spirit scheint nicht das erste Opfer des Hundeschänders gewesen zu sein: In der Straße, in der die Schäferhündin entdeckt wurde, hatte man zuvor bereits Welpen gefunden, die ähnlich brutal zugerichtet gewesen waren.

Immerhin scheint es, dass sich Spirit erholt. Und trotz ihrer Tortur ist sie sehr warmherzig und kann Menschen noch vertrauen. Nachdem sie vollständig genesen ist, wartet auch schon ein neues Zuhause in England auf sie. Anneka und ihr Team sind optimistisch, dass sie sich vollständig erholen wird und ein gutes Leben führen kann.

Die Tierschützer vermuten, dass das arme Tier als Warnung so zugerichtet worden ist, weil in der Nachbarschaft immer wieder gute Seelen Futter für Straßenhunde auslegen. Insgesamt gibt es allein in Bukarest schätzungsweise 60.000 herrenlose Straßenhunde. Immer wieder kommt es vor, dass die hilflosen Tiere so misshandelt werden.

Im Video siehst du die Geschichte von Spirit und anderen gequälten Hunden noch einmal (auf Englisch), aber Vorsicht: Die Bilder sind wirklich grausam.

Aufgrund solch furchtbarer Taten ist es umso wichtiger, dass Anneka und ihre Begleiter diese Arbeit leisten, denn oft retten sie mit jedem Rundgang ein Tier vor großem Leid und Qualen. Zum Glück haben sie Spirit gefunden. Die Hündin kann nun einer schöneren Zukunft entgegensehen.

Quelle:.tierfreund.co

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