KIND FÄHRT MIT PAPAS AUTO ZU MCDONALD’S!

Wie ging dieser alte Werbespot aus den 80rt Jahren gleich noch? Ihr wisst schon, dieses Ding mit dem Cowboy, der seinen Sattel trägt und dabei durch irgendeine rote Wüste in Nevada latscht: „Für die richtige Pizza laufe ich Meilen!“, oder so? Wir wissen nicht, was der Achtjährige aus Ohio (USA), um den es in diesem Artikel geht, für eine Pizza tun würde. Doch wenn er Lust auf Burger hat, nimmt er sich schon mal Papas Auto und fährt damit seinen Hunger stillen …

Acht Jahre und schon bereit, Prioritäten zu setzen, wenn es darum geht, sich eine wohlschmeckende Fettbemme einzuverleiben: Während seine Eltern schliefen, machte sich der Junge auf den Weg in die Garage. Er ließ den Wagen an und fuhr los – dabei hielt er sich an sämtliche Tempolimits, wusste Hindernisse wie Ampeln und Stoppschilder im Einklang mit der Straßenverkehrsordnung korrekt zu nehmen und meisterte Kreuzungen und Bahnschienen. Anderthalb Kilometer überbrückte der kleine Mann auf diese Weise. Aber nicht allein.
Junge hatte Passagier an Bord
Einen Passagier hatte er in Gestalt seiner vierjährigen Schwester auf dem Rücksitz. Der Grund für die nächtliche Spritztour: Appetit auf einen Cheeseburger. Nachdem der Vater des Jungen den Tag durchgearbeitet hatte und früh zu Bett gegangen war, waren der kleine Nachtfahrer und sein noch kleinerer Passagier gemeinsam mit der Mutter auf dem Sofa eingeschlafen und erwacht, als der Hunger sie zu quälen begann. Kurzerhand standen die Kinder auf und machten sich auf den Weg zum Wagen.

Zeugen bemerkten den automobilen Achtjährigen – sie verständigten die Polizei. Diese traf erst ein, als die Spritztour auf dem McDonald‘s-Parkplatz ihr glückliches Ende gefunden hatte und die Kinder ihren Burger mampften. Die Mitarbeiter der Filiale waren ebenso überrascht, gingen von einem Scherz aus. Sie nahmen an, die Eltern der beiden Kinder würden sich auf dem Rücksitz verstecken. Das Fahren erlernt hatte der Burger-Fan nach eigener Aussage, indem er sich YouTube-Videos zu dem Thema angeschaut hatte. Rechtliche Konsequenzen blühen ihm keine.

Wenn Kinder mitten in der Nacht aufstehen, und für einen Cheeseburger das Autofahren erlernen – eine bessere Werbung kann man sich im „Gasthaus zur goldenen Möwe“ kaum wünschen…

Quelle: www.mann.tv/

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