Sterbendes Kind schenkt Mutter kurz vor dem Tod ergreifende Worte

Im US-amerikanischen Bundesstaat Maryland erlebt Ruth Scully den schlimmsten Albtraum, den sich eine Mutter vorstellen kann. Er beginnt, als ihr damals zweijähriger Sohn Nolan über eine verstopfte Nase klagt. Zuerst denken die Ärzte, es sei ein harmloser Schnupfen, doch dann wird es immer schlimmer, bis er schließlich nachts nicht mehr atmen kann. Eine Computertomografie deckt schließlich die traurige Wahrheit auf: Der mittlerweile drei Jahre alte Nolan leidet an einem Rhabdomyosarkom, einer sehr seltenen und aggressiven Krebsart, die die Weichteile befällt.

Schnell wird klar, dass Nolans Tage gezählt sind. Nolan kämpft zwar tapfer, doch vergeblich. Nach 18 Monaten Kampf gegen den Krebs stirbt Nolan mit vier Jahren in den Armen seiner Mutter. Um mit der Trauer umzugehen, postet sie ihre letzten gemeinsamen Momente im Krankenhaus in einem berührenden Facebook-Post.

„Ich setzte mich zu ihm ans Bett, lehnte meinen Kopf an seinen und wir hatten dieses Gespräch:

‘Ich: Liebling, das Atmen tut weh, oder?

Nolan: Nun …. Ja. 


Ich: Du hast große Schmerzen, oder?


Nolan (blickt zu Boden): Ja. 


Ich: Liebling, dieser Krebs ist großer Mist. Du musst nicht mehr kämpfen.

Nolan (voller Freude): NICHT??? Aber ich werde es für dich tun, Mami!


Ich: Nein, Liebling! Ist es das, was du getan hast? Hast du für Mami gekämpft?

Nolan: Na klar!

Ich: Nolan Ray, was ist Mamis Aufgabe?


Nolan (mit einem riesigen Grinsen): Mich zu beschützen.

Ich: Süßer, … hier kann ich das nicht mehr. Der einzige Ort, an dem ich dich beschützen kann, ist der Himmel. (Mein Herz zerbrach.)


Nolan: Also werde ich einfach im Himmel spielen und auf dich warten. Du kommst doch, oder?


Ich: Na klar! So leicht wirst du Mami nicht los!

Nolan: Danke, Mami! Ich werde mit Hunter und Brylee und Henry spielen.’

Gegen 21 Uhr schauten wir im Bett Videos und ich fragte Nolan, ob ich schnell mal duschen gehen könne. Normalerweise musste er mich stets an seiner Seite haben, ich musste ihn immer berühren. Er sagte nur: ‘Hmm, ok, Mami. Onkel Chris kann neben mir sitzen und ich drehe mich so hin, dass ich dich sehen kann.’ Ich stand in der Badezimmertür, drehte mich zu ihm um und sagte: ‘Schau genau hierhin, Liebling, ich bin in zwei Sekunden fertig.’

Er lächelte mich an. Ich schloss die Tür. Später sagten sie mir, dass er in dem Moment, in dem die Tür sich schloss, die Augen zugemacht habe und in einen tiefen Schlaf gefallen sei. Der Anfang vom Ende. Als ich die Tür öffnete, standen seine Pfleger um ihn herum. Sie sahen zu mir auf und jeder hatte Tränen in den Augen. Sie sagten: ‘Ruth, er ist in einem tiefen Schlummer. Er spürt nichts mehr.’ Ich rannte auf ihn zu und streichelte sanft sein Gesicht. Dann geschah ein Wunder, das ich nie vergessen werde.

Mein kleiner Engel tat einen tiefen Atemzug, öffnete die Augen, lächelte mich an und sagte: ‘Ich liebe dich, Mami.’ Dann, um 23:45 Uhr drehte er den Kopf zur Seite und starb, während ich ‘You are my sunshine’ in sein Ohr sang.

Er wachte aus seinem Koma auf, um mir lächelnd zu sagen, dass er mich liebt!“

Diese bewegende Geschichte berührt das Herz von Menschen auf der ganzen Welt. Sie haben diesen Post gelesen und ihr Mitgefühl ausgedrückt. Nolans Geschichte zeigt, wie tief die Bindung zwischen Müttern und Kindern ist. Der kleine Krieger hat am Ende noch einmal seine allerletzten Kräfte zusammengenommen, um seiner Mutter diese letzte Botschaft zu schenken. Er war wirklich ein ganz besonderer Junge und wird von seiner Familie und all seinen Freunden schmerzlich vermisst.

Quelle: http://www.heftig.de

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