Verzehr von Hunden und Katzen

Taiwan ist erstes Land in Asien: Gefängnisstrafen bis zu 5 Jahren für Verzehr von Hunden und Katzen

Hundefleisch wird nicht nur in China gegessen, sondern auch in anderen Ländern wie beispielsweise Taiwan, Vietnam, Korea, Thailand, Indien, Indonesien oder den Philippinen. Nachdem sich in Taiwan ein schreckliches Video verbreitete, auf dem drei taiwanesische Soldaten lachend einen Hund quälten, folterten und ihn schließlich langsam mit einer Eisenstange erwürgten, gab es einen heftigen Protest.

Nach Meinung der Asiaten würde das Fleisch noch besser schmecken, wenn man die Hunde vor dem Tod zusätzlich quält. Deswegen werden sie durch Elektroschocks, Erdrosseln, Prügeln und andere brutale Weise getötet. Zur grausamen Tötungsweise gehört, die lebenden Tiere ins brodelnde Wasser zu werfen. Außerdem ist für die Beteiligten sowohl der legale, als auch der illegale Handel mit Hunden ein Millionengeschäft.

In Ländern wie den Philippinen oder Taiwan gibt es laut Animal Equality bereits Tierschutzgesetze, um den Handel und den Konsum von Hundefleisch zu verbieten, die aber nicht durchgesetzt wurden. Zwar wurde bereits 2001 dank der Proteste von Tierschützern das Schlachten von Hunden und Katzen verboten, doch möglich war es immer noch.

Wie jetzt chinapost.com.tw berichtet, hat Taiwan Tierschutzgesetze verabschiedet, die beinhalten, dass der Verzehr von Hunde- und Katzenfleisch mit Geldstrafen in Höhe von NT $ 50 000 bis NT $ 2 Millionen belegt wird. Sollte jemand erwischt werden, wenn dieser die Tiere quält und tötet, muss sogar mit einer Gefängnisstrafe gerechnet werden.

Wiederholungstäter können für ein bis fünf Jahre eingesperrt werden und zu NT $ 500 000 bis NT $ 5 Millionen verurteilt werden. In den letzten Jahren haben schreckliche Fälle von tierischen Folterungen, auch von Angehörigen der Streitkräfte, für öffentliche Empörung gesorgt, so das Ministerium. Der Abgeordnete Wang Yu Min sagte am Dienstag, dem 11.April 2017, die neuen Gesetze zeigten, dass Taiwan ein Land mit fortschrittlichem Tierschutz sei. Wang Yu-min sagte auch, dass einige Lokalitäten bereits Maßnahmen zum Verbot von Hunde- und Katzenfleisch eingeleitet hätten.

Die Änderungen, die noch vom Kabinett und dem Präsidialamt unterzeichnet werden müssen, könnten bereits am Ende dieses Monats wirksam werden.

Weltweite Proteste gibt es auch gegen die grausame Behandlung von Hunden und Katzen in Südkorea.

Die Olympischen Winterspiele 2018 werden vom 9. bis zum 25. Februar in Pyeongchang, Südkorea stattfinden. In Korea sind Hunde Nahrungsmittel. Über 2 Millionen Hunde werden jedes Jahr brutal getötet. Das sind mehr als 5000 Hunde pro Tag. Auch nach Meinung der Südkoreaner würde das Fleisch noch besser schmecken, wenn man die Hunde vor dem Tod zusätzlich quält. In unserem Beitrag: Südkorea – Video zeigt die grausame Seite des Hundefleischhandels – South Korea: Stop the brutal torture of dogs and dog meat consumption haben wir darüber berichtet.

Je mehr Schmerzen der Hund oder die Katze erleiden, desto mehr Adrenalin wird im Körper ausgeschüttet. Dies gewährleistet, dass das Fleisch zäh wird. Die Kunden fordern zähes Fleisch, weil sie fälschlicherweise glauben, zähes Fleisch steigere die Potenz des Mannes. Wir hatten bereits über diese grausamen Handlungen auch aus China berichtet.

Quelle: netzfrauen.org

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