Wie stoppe ich meine Blähungen?

Egal, ob im Meeting mit dem Chef oder vor der Nase deines Schwarms – vielleicht hast du es schon einmal erlebt, dass du ausgerechnet dann pupsen musstest, wenn du dich gerade in einer total unpassenden Situation befunden hast. Wenn so etwas passiert, will man sich am liebsten sofort in Luft auflösen. Schließlich verursacht diese Körperreaktion oft Geräusche und Gerüche und kann kaum verborgen werden. So unangenehm und nervig das Pupsen ist – es ist total natürlich.

Die Ursachen für Blähungen sind vielfältig, doch ob du pupsen musst oder nicht, hängt vor allem von dem ab, was du vorher gegessen hast: Bohnen, Kichererbsen, Blumenkohl und Artischocken sind nur einige Lebensmittel, die Blähungen zur Folge haben können. Manchmal ist aber auch eine Laktoseintoleranz, Stress, Ängste oder ein bestimmtes Medikament (z.B. ein Abführmittel) dafür verantwortlich.

Auch wenn du die Ursache nicht kennst, kannst du etwas dafür tun, um das Risiko von Blähungen zu vermindern. Diese natürlichen Mittel hast du wahrscheinlich schon alle in deiner Küche.

1. Zimt

Zimt sorgt für einen flacheren Bauch, denn das Gewürz bewirkt, dass sich die Gase im Darm gar nicht erst bilden können. Zudem ist es einfach verdaulich. Du kannst Zimt beispielsweise zum Würzen von deinem täglichen Frühstücksbrei verwenden. Alternativ kannst du auch 240 ml Milch in einem Kochtopf zum Kochen bringen. Wenn die Milch heiß genug ist, füge einen Teelöffel Zimt hinzu und nimm den Topf vom Herd. Trinke diese Mischung täglich vor dem Schlafengehen. Du kannst auch etwas Honig hinzufügen, um dem Ganzen ein wenig Süße zu verleihen.

2. Ingwer

Ingwer ist ein echtes Wundermittel: Es hilft bei Erkältungen, reduziert Schmerzen und Stress und kann Verdauungs- sowie Magenprobleme wirksam behandeln. Als ob das nicht schon genug wäre, kannst du damit auch noch Blähungen vorbeugen. Du kannst Ingwer einfach zum Würzen deiner Mahlzeiten verwenden oder folgenden Drink zu dir nehmen:

Erhitze 240 ml Wasser mit 2 TL Ingwerpulver und bring die Mischung auf mittlerer Stufe zum Kochen. Anschließend sollte sie 10 Minuten lang sieden. Dann nimm den Topf vom Herd und lass ihn 5 Minuten lang stehen. Trinke diese magische Flüssigkeit 3-mal täglich und du wirst pupsfrei sein!

3. Aloe vera

Nicht nur gegen Verbrennungen und Wunden hilft Aloe vera, sondern auch gegen Blähungen. Du kannst das Aloe-vera-Gel einfach zu dir nehmen oder in heißes Wasser geben und als Tee trinken.

4. Senfkörner

Bei Senf denkt man zuerst an eine leckere Gewürzsoße für Hot Dogs oder Hamburger, doch die Körner eignen sich auch hervorragend, um Blähungen loszuwerden. Füge sie einfach zu deinem Essen hinzu oder nimm 2 Senfkörner mit etwas Wasser morgens zu dir. Steigere die Dosis täglich, bis du 12 Senfkörner pro Tag zu dir nimmst. Doch nicht alle auf einmal! Nimm 4 morgens, 2 nach dem Mittagessen und 6 vor dem Zubettgehen.

5. Kümmelkörner

Diese Körner sind der Schlüssel für die Behandlung vieler Probleme mit der Verdauung und Koliken. Erhitze 240 ml Wasser, bis es kocht. Nimm den Topf vom Herd und füge 1 TL der Kümmelkörner hinzu. Lege den Deckel drauf und lass die Körner 5 Minuten lang einweichen. Trinke die Mischung vor dem Schlafengehen. Idealerweise nimmst du 3 Tassen davon täglich zu dir.

6. Knoblauch

Knoblauch hat viele gute Eigenschaften und hilft dadurch bei verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden. Das Gewürz verbessert die Durchblutung, senkt den Cholesterinspiegel und ist ein natürliches Antibiotikum. Als ob das nicht schon genug wäre, stimuliert Knoblauch auch die Magensäure und erleichtert die Verdauung. Das hilft dabei, Blähungen zu verhindern. Du kannst Knoblauch einfach zu deinen üblichen Gerichten hinzufügen oder das folgende Rezept mit Kreuzkümmel anwenden: Schäle 3 Knoblauchzehen und schneide sie in zwei Hälften. Gib Wasser, Pfeffer, Kreuzkümmel und Knoblauch in einen Kochtopf und koche die Mischung 5 Minuten lang. Dann nimmst du den Topf von der Hitze und lässt ihn 5 Minuten lang kühlen. Nun fülle die Mischung in eine Flasche und trinke davon mehrmals über den Tag verteilt.

7. Apfelessig

Nicht nur zum Salatdressing eignet sich Apfelessig – er kann auch Blähungen vorbeugen. Vermische 240 ml Wasser mit 4 TL Apfelessig und erhitze die Mischung ein paar Minuten, bis sie kocht. Nimm sie vom Herd und lass sie auf Raumtemperatur herunter kühlen. Nun kannst du sie trinken.

Auch wenn Pupsen vielen Menschen peinlich ist und einen ekligen Gestank verursacht, solltest du dich daran erinnern, dass diese Körperfunktion ganz natürlich ist. Deswegen gibt es gar keinen Grund, sich dafür zu schämen. Dennoch ist es nachvollziehbar, wenn man Blähungen verhindern möchte – vor allem, wenn sie häufig auftreten. Deshalb lohnt es sich, diese Methoden ausprobieren, damit du beim nächsten Date oder Meeting vollkommen entspannt bleiben kannst.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co

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