Aufgedeckt: in der jüdisch-christlichen Bibel kommt Gewalt doppelt so häufig vor wie im islamischen Koran

In den letzten Jahrzehnten hat die Welt extreme Gewalt erlebt, die überwiegend mit Anhängern des islamischen Glaubens in Zusammenhang steht. Vor allem nach den Attentaten des 11. September 2001 und der anschließenden Invasion der USA im Irak und anderenorts im Nahen Osten, unter dem Vorwand des Kampfes gegen den Terror, ist Gewalt, die mit dem Islam in Verbindung gebracht wird, auf ein beispielloses Niveau angestiegen.

Derzeit gibt es zahlreiche sogenannte Dschihadisten-Gruppierungen, die den Islam als Deckmantel benutzen, um unter ihm alle möglichen Arten von Verbrechen auf der ganzen Welt zu verüben. Die westlichen Massenmedien haben diese extremistischen Gruppen bewusst mit dem „Etikett“ des Islam belegt, so dass es so aussieht, als ob diese Gruppen in Übereinstimmung mit den Lehren ihrer Religion handelten.

Indes gibt es natürlich viele Beobachter, welche der Ansicht sind, dass diese Gruppen eigentlich nichts mit dem Islam zu tun haben. Sie kämpfen denach vielmehr um Macht, Kontrolle und Geld. Ihr wirkliches Ziel sei die politische Autorität, damit sie Menschen nach Gutdünken und Belieben kontrollieren können. Auch wissen wir, dass diese Gruppierungen von den westlichen Geheimdiensten verdeckt Unterstützung erhalten, was ihnen letztlich dabei hilft, ihre abscheulichen Verbrechen auszuführen.

Extremistische und terroristische Gruppen, darunter ISIS, al-Qaida, Boko Haram, al Shabab, Taliban und andere, die sich mit dem Islam auf eine Linie bringen, machen es unter falschem Vorwand. Der Islam ist eine der vier abrahamischen Religionen, die Frieden und Ruhe auf der Erde darstellen. Tatsächlich werden die Lehren des Islam bereits im ersten Kapitel des Heiligen Koran ( Sūrat Al-FātiḤAh) verständlich. Das Kapitel fordert die Anhänger dazu auf, fortwährend Anleitung von Gott zu erbitten, um Aussicht zu haben, später im Jenseits zu den Rechtschaffenen gezählt zu werden.

Um die „Bilanz“ von Gewalt in den populären abrahamischen Religionen klarstellen, verglich ein Software-Ingenieur namens Tom Anderson die Anzahl der gewalttätigen Szenarien im islamischen Koran mit denjenigen der jüdisch-christlichen Bibel.

Obwohl Tom betonte, dass sein Ziel nicht darin besteht, zu beweisen oder zu widerlegen, dass der Islam gewaltbetonter ist als andere Religionen, räumte er ein, dass seine Studie von der laufenden öffentlichen Debatte inspiriert wurde, ob der mit dem islamischen Fundamentalismus in Verbindung gebrachte Terrorismus womöglich eine dem Islam innewohnende ausgeprägte Gewalt widerspiegelt, namentlich im Vergleich zu anderen großen Religionen.

Nach eigenen Angaben verwendete Tom eine von ihm selbst entwickelte Textanalyse-Software namens Odin Text, um die neue internationale Version sowohl des Alten als auch des Neuen Testaments der jüdisch-christlichen Bibel, und zudem eine englischsprachige Version des Korans zu analysieren, die im 1957 übersetzt worden war.

Tom erklärte, seine Software habe lediglich zwei Minuten gebraucht, um die drei Bücher zu lesen und zu analysieren. Durch die Kategorisierung von Worten in acht verschiedene Emotionszustände – Freude, Erwartung, Wut, Abscheu, Traurigkeit, Überraschung, Angst/Besorgnis und Vertrauen – fand die Analyse heraus, dass die Bibel bei Wut höher, und bei Vertrauen viel niedriger abschnitt als der Koran.

Desweiteren stellte die Analyse fest, dass Gewalt im Alten Testament häufiger vorkommt, als im Neuen Testament, und gar mehr als doppelt so oft wie im Koran. Außerdem entdeckte die Analyse, dass Töten und Zerstören häufiger in den jüdisch-christlichen Texten als im islamischen Koran erfolgen.

„Von den drei Texten scheint der Inhalt des Alten Testaments der gewaltbereiteste zu sein. Tötung und Zerstörung werden im Neuen Testament (2,8%) etwas häufiger erwähnt als im Quran (2,1%), aber das Alte Testament führt eindeutig – mehr als das Doppelte des Koran – wenn es um Zerstörung und Tötung geht (5,3%)“ , so erklärte Tom.

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