Das tödliche Fleisch

Die Verfechter der vegetarischen oder gar veganen Lebensweise haben neues Futter für ihre Argumentation bekommen. Laut neuesten Studien soll der Verzehr von rotem Fleisch (Schwein, Rind) das Krebsrisiko erhöhen und damit auch das Sterberisiko. Dabei wird wieder medienwirksam argumentiert und reißerisch wie auch wichtigtuerisch argumentiert.

Wie immer, wenn es um die Gesundheit des Menschen geht, gibt es die eine, wichtige Faustregel: die Menge macht den Unterschied. Sicher, wer kiloweise Fleisch in sich rein stopft, am besten noch von überzüchteten Tieren aus der Massentierhaltung, vollgestopft mit Antibiotika und anderen zivilisatorischen Mitteln der Gewinnmaximierung, der braucht sich wahrlich nicht über ein zu kurzes Leben wundern. Wer sich andererseits einseitig vegan ernährt, mit kiloweise Soja aus genmanipuliertem Anbau – ebenfalls nicht. Seit sich die Konzerne die Aufgabe gesetzt haben, immer mehr Menschen mit immer weniger Einsatz und größtmöglichem Gewinn zu ernähren, heiligt der Zweck die Mittel. Und natürlich ist auch bekannt, dass medienwirksam gearbeitet wird, die Fleischlobby tritt an gegen die vegane Lobby und doch sind sie irgendwie alle miteinander verflochten.

Eine ausgewogene Ernährung kommt nicht mit Verzicht einher, sondern eben mit Ausgewogenheit. Wer sich einseitig ernährt, braucht sich nicht über Unverträglichkeiten oder Mangelerscheinungen wundern, die dann mit ebenso ungesunden künstlichen Mitteln (Vitaminpräparate) behoben werden sollen. Damit sind die Fleischesser genauso gemeint wie auch die Vegetarier. Die WHO ist nicht nur als Lobby der Pharmaindustrie in alle Befindlichkeiten der Menschen involviert und damit auch im Thema der Ernährung. Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Doch werden immer wieder Erhebungen interpretiert, wie sie auch immer am besten in das aktuelle Konzept passen. Und das aktuelle Konzept ist eben die sogenannte gesunde, vegetarische Ernährung.

Wer sich wirklich gesund ernähren will, der hört am besten auf seinen Körper und seinen (hoffentlich) gesunden Menschenverstand. Man darf sich gerne Empfehlungen zu Herzen nehmen, muss es aber nicht. Ob nun die WHO quaksalbert oder die Medien wieder wichtigtuerisch palavern, das alles sollte einen Menschen nicht wirklich interessieren. Die optimale Ernährung wäre sowieso als Selbstversorger zu gewährleisten, doch da ist schon von staatlicher Seite ein Riegel vorgeschoben. Ein Beispiel: Eine Familie hat sich über Jahrzehnte immer jährlich ein Schwein gemästet, dass dann geschlachtet wurde und die fleischliche Ernährung einer Familie für ein Jahr gewährleistet hat. Dies dürfen sie nicht mehr. Das Schwein halten und mästen, das ist schon mit diversen Auflagen aus veterinärmedizinischer Sicht verbunden. Aber ein ganzes Nutztier zu Hause schlachten für den Eigenbedarf? Das geht nun wirklich zu weit. Dazu bedarf es klinisch reinlicher Räumlichkeiten, vorgeschriebene Methoden und vor allem die Betreuung durch einen Tiermediziner.

Doch nun sagen die zu Rate gezogenen Statistiken angeblich, dass Langzeitvegetarier im Schnitt 3,6 Jahre länger leben sollen als Fleischesser oder Kurzzeitvegetarier. Wer noch offiziellen Statistiken glauben mag ….

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