Dschihadisten-Moschee wird geschlossen

Die An’Nur-Moschee im schweizerischen Winterthur wird mit Ende des Ramadan geschlossen. Sie geriet vor allem wegen der “Produktion” von Dschihadisten, Mordaufrufen und Gewalttaten in die Schlagzeilen.

Wie der “SonntagsBlick” berichtet, kündigte der An’Nur-Verein die Schließung der berüchtigten Moschee im Winterthurer Stadtteil Hegi an. Es habe keinen Sinn mehr, so Atef Sahnoun vom islamischen Verein gegenüber der schweizerischen Zeitung.

Bereits seit einigen Monaten wurde immer wieder über die Schließung des islamischen Gotteshauses diskutiert, zumal die Vermieterin, eine kleine Immoblienfirma, den Mietvertrag aufgrund der medialen Berichterstattung nicht mehr verlängern wollte.

In die Schlagzeilen kam die Moschee vor allem deshalb, weil mehrere Jugendliche nach Syrien reisten und sich dort der Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) angeschlossen hatten. Sie wurden dem Vernehmen nach in der An’Nur-Moschee radikalisiert.

Aber auch die Festnahme eines äthiopischen Imams, der bei einer Predigt am 21. Oktober 2016 zur Tötung jener Muslime aufgerufen haben soll, die sich nicht an die Gebetszeiten halten, sorgte für Aufregung. Mit ihm wurden damals am 2. Novemer noch drei weitere Islamisten verhaftet.
Auch die Verhaftung von zehn aggressiven Männern aus dem Umfeld der Moschee im Februar, die mit Gewalt gegen zwei Glaubensgenossen vorgingen, weil sie interne Informationen an einen Journalisten weitergegeben haben sollen, fällt in die Negativbilanz des islamischen Vereins, in dem sich offenbar sehr viele Islamisten tummeln.

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