FDA will Genfood als „gesund“ propagieren

Die US-Lebensmittelbehörde FDA will in einer drei Millionen Dollar teuren Kampagne die US-Bevölkerung davon überzeugen, dass GMO-Essen gesund sei.

Ganze drei Millionen Dollar will die Food and Drug Administration (FDA) der Vereinigten Staaten aufwenden, um mittels einer Werbekampagne über die angeblichen Vorzüge und positiven Auswirkungen auf die Gesundheit die US-Bevölkerung davon zu überzeugen, mehr von dem Laborfutter zu konsumieren. Pflanzen, die im Labor genetisch neu moduliert werden und dann schlussendlich auf den Tellern landen.

Bei der US-Lebensmittelindustrie sieht man diese Kampagne positiv, zumal die gentechnisch veränderten Nahrungsmittel in immer mehr Produkten landen. Zwar sind die drei Millionen Dollar nicht viel Geld für die Kampagne, doch alleine der Umstand, dass die FDA die Gentechnik-Lebensmittelindustrie unterstützt, ist für diese ein gewaltiger wirtschaftlicher Mehrwert.

Zwar halten laut dem Meinungsforschungsinstitut Pew Research Center ganze 88 Prozent der Wissenschaftler GMO-Essen für ungefährlich, doch nur 37 Prozent der Bevölkerung sehen das genauso. Auch das ist ein Grund, warum sich die FDA hier wohl nun einschaltet und gentechnisch veränderte Lebensmittel bewirbt. Konzerne wie Monsanto und Syngenta dürften davon dann massiv profitieren.

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