FRAU ERSTICKT BEIM ORALVERKEHR!

Es gibt keinen Ort, an dem Triumph und Tragik, Absurdes und Grausames so nah beieinanderliegen wie im Gerichtssaal. Diese Nachricht ist nur ein weiterer Beleg dafür: In Florida tritt der 65-jährige Richard Henry Patterson wegen Totschlags vor den Richter, weil er seine Freundin Francisca Marquinez (60) auf dem Gewissen haben soll. Patterson behauptet, sie sei beim Oralsex erstickt – an seinem besten Stück. Genau das will der dem Gericht deswegen als Beweis … äh … vorlegen.

Die Tat ereignete sich bereits im Oktober 2015. Die Gerichtsmediziner konnten keine sichtbare Gewalteinwirkung am Körper von Mrs. Marquinez feststellen. Patterson hatte jedoch erst 24 Stunden nach der Tatnacht die Polizei verständigt – und seine Tochter, der er schrieb, dass er „etwas falsch gemacht“ habe. Pattersons Behauptung, Mrs. Marquinez sei an seinem ausladenden Gemächt erstickt, ist für den New Yorker Gerichtsmediziner Dr. Michael Baden auch nach 50 Jahren Berufserfahrung Neuland. Sein Kommentar: „Ich habe noch nie davon gehört, dass jemand an einem Penis erstickt ist.“
Anwalt des Täters: Penis ist relevantes Beweismaterial
Für möglich hält Baden den Sachverhalt, unter dem Vorbehalt, dass „die Luftröhre bis hinunter zum Kehlkopf oder dem Adamsapfel für eine gewisse Zeit verstopft“ sei. Baden weiß, wovon er spricht, er hatte im Laufe seiner Karriere etliche Menschen auf dem Obduktionstisch, die bei Sexzwischenfällen ums Leben kamen. Frauen etwa, die durch Luftembolien im Blut starben, weil ihre Männer ihnen beim Oralsex Luft in die Vagina gepustet hatten.

Der Angeklagte Patterson beruft sich auf einen Präzedenzfall: 2011 hatte ein Brite im Laufe seiner Verhandlung behauptet, seine Freundin sei an seinem Glied erstickt – ohne Erfolg, er sitzt in lebenslanger Haft. Patterson will einer Jury dennoch sein bestes Stück zeigen, um seine Unschuld zu beweisen. Notfalls als 3D-Abdruck, sollte sich das Gericht der Penisschau verweigern. Ken Padowitz, der Anwalt des Angeklagten, zu dem … Beweis-Stück: „Es ist Beweismaterial und es ist relevant.“ Der Termin, an dem der Angeklagte den Geschworenen sein Glied präsentieren will, steht indes noch nicht …

Quelle: bild.de

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