So klappt Einfrieren ohne Lufteinschlüsse. Adieu, Gefrierbrand!

Es lässt sich einfach nicht vermeiden: Beim Essen bleibt gelegentlich etwas übrig. In Zeiten von Gefrierbeutel und Tiefkühltruhe macht das aber gar nichts, denn das Steak vom letzten Grillabend schmeckt noch Monate später. Wenn es so weit ist und das gute Stück auf den Teller soll, können unangenehme dunkle Flecken dem Genuss schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Gib Gefrierbrand keine Chance, indem du ihn schon im Keim erstickst.

Gefrierbrand verdirbt die Lebensmittel zwar nicht, verändert jedoch ihren Geschmack und die Konsistenz. Er entsteht meist, wenn Verpackungen nicht luftdicht verschlossen sind. Willst du deine Lebensmittel ordentlich sichern, brauchst du lediglich ein mit Wasser gefülltes Gefäß. So groß wie hier im Bild muss es freilich nicht sein. Gib die einzufrierende Ware in einen verschließbaren Beutel, den du bis auf wenige Zentimeter zumachst.

Den Beutel tauchst du langsam immer weiter ins Wasser ein. Dabei wird durch den Wasserdruck die Luft aus dem Beutel gepresst. Achte jedoch gut darauf, dass die offene Stelle des Beutels immer über dem Wasser bleibt und nichts hineinläuft.

Jetzt verschließt du nur noch das letzte Stückchen des Beutels. Bevor die Reste ins Tiefkühlfach wandern, wird der Beutel noch abgetrocknet. Du willst schließlich kein unnötiges Eis in deinem Fach entstehen lassen.

Besser schafft es auch ein Vakuumiergerät nicht. Und platzsparend ist diese Methode auch noch.

Alle Schritte findest du außerdem in diesem flotten Video (auf Englisch):

Und du warst schon drauf und dran, dir ein teures Vakuumiergerät zu kaufen. Dann doch lieber einmal den Wasserhahn anstellen und raus mit der Luft. Jetzt bleiben deine tiefgekühlten Lebensmittel noch länger frisch, und Gefrierbrand ist endlich Geschichte.

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