Thailänderin leidet nach Tattooentfernung unter schmerzhafter Wunde

In den letzten Jahren sind Tätowierungen immer populärer und salonfähiger geworden. Mehr und mehr Menschen finden an ihnen gefallen und lassen ihren eigenen Körper kunstvoll verzieren. An was viele jedoch nicht denken: Tattoos sind dauerhaft. Sollte man sein Tattoo im Nachhinein also bereuen, bleibt einem nichts anderes übrig, als sich einer teuren und langwierigen Behandlung zu unterziehen.

In genau so einer Situation befand sich die Kunststudentin Pasuda Reaw aus Thailand. Sie war die großflächigen Rosen auf ihrer Brust leid, konnte sich aber auch keine professionelle Laserbehandlung leisten. Und so entschied sie sich, eine günstigere Methode auszuprobieren. Doch hätte sie von den Folgen gewusst, wäre ihre Entscheidung anders ausgefallen.

Pasuda benutzte einen chemischen Tattoo-Entferner, der mit einer Nadel in die Haut gestochen wird. Dabei werden die Farbpigmente aus den Zellen gelöst und an die Hautoberfläche befördert. Der dadurch entstandene Schorf fällt nach kurzer Zeit ab und hinterlässt jungfräuliche Haut. Bei richtiger Anwendung soll diese Methode schneller und weniger schmerzvoll sein, als eine Entfernung mit dem Laser. So zumindest in der Theorie. Die Studentin machte allerdings eine gegenteilige Erfahrung.

 

Am 4. Februar 2017 wurde die Behandlung bei Pasuda durchgeführt. Doch schon als sie wieder Zuhause war, bekam sie furchtbare Schmerzen. Sie konnte nicht mehr schlafen und weinte die ganze Nacht bitterlich. Die Schmerzen hielten über Wochen an. Das Tattoo wurde immer dunkler und formte bald einen einzigen, riesigen, unansehnlichen Fleck auf ihrer Brust.

Es entwickelte sich eine nässende, eitrige Wunde. Einen Monat später begann die Wunde zwar zu heilen und das Tattoo war verschwunden, doch als Erinnerung blieb ihr eine auffällige Narbe in gleicher Größe.

„Es sieht jetzt schlimmer aus als vorher. Ich kann diese Methode keinem empfehlen. Es tut so unglaublich weh. Die Laserbehandlung ist zwar teuer, aber ich wünschte, ich hätte es machen lassen. Manchmal waren die Schmerzen und der Juckreiz unerträglich“, erzählt Pasuda.

Auch noch zwei Monate nach der Behandlung ist die Narbe auf ihrer Brust nicht zu übersehen. „Ich habe diese Bilder veröffentlicht, damit andere nicht denselben Fehler machen und vorsichtiger sind“, so Pasuda.

Solltest du Tattoos haben, die du am liebsten besser heute als morgen loswerden möchtest, spare nicht am falschen Ende! Auch wenn die Entfernung per Laser teuer und zeitaufwendig ist, bist du es dir selbst und deiner Haut schuldig. Lasse die Behandlung nur von einem Experten durchführen und mache nichts, bei dem du ein ungutes Gefühl hast.

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