Interview veröffentlicht: Roswell-Zeuge packt 70 Jahre nach dem UFO-Absturz aus – Video

Um die Ereignisse in Roswell im Jahr 1947 ranken sich dutzende Mythen. Während die einen vom Absturz eines Wetterballons berichten, wollen andere fliegende Untertassen und die Körper von extraterrestrischen Lebensformen gesehen haben. Nun ist erstmals ein Interview eines Augenzeugen aufgetaucht, das bereits 1999 geführt wurde.

Juni 1947: Der Pilot Kenneth Arnold behauptet bei einem privaten Erkundungsflug neun fliegende Scheiben gesehen zu haben. Laut dem Piloten bewegten sich die von Medien später als „fliegende Untertassen“ bezeichneten Objekte mit fast 2000 Kilometer pro Stunde.

Der Mythos „Roswell“ war geboren. Kurz darauf wird von mehreren Trümmerteilen berichtet, die nahe Roswell entdeckt und von Soldaten des “Roswell Army Air Fields“, einem lokalen Armee-Stützpunkt, eingesammelt wurden. Überreste eines abgestürzten Wetterballons, wie es später heißt. Ein Augenzeuge berichtet 52 Jahre später von seinen Eindrücken der angeblichen Absturzstelle. Wie der britische „Mirror“ berichtet, ist das Interview nun erstmals veröffentlicht worden. Darin berichtet der damalige Hilfssheriff Charles Fogus: „Als wir ankamen war der Ort voll von Soldaten, die eine Kreatur schleppten.“ Fogus spricht sogar von mehreren Körpern, die etwa 1,50 Meter groß und bräunlich waren, als wären sie zu lange in der Sonne gewesen. „Ich habe an manchen Beine gesehen. Ihre Füße sahen aus, wie unsere“, so Fogus. Nach etwa 20 Minuten wird der Hilfssheriff aufgefordert zu gehen.

Crashtest-Dummies für Aliens gehalten?

Tatsächlich war im Jahr 1947 nie die Rede von Außerirdischen. Erst Jahre später häuften sich die Berichte der Verschwörungstheoretiker, die sich dann meist auf Anekdoten von Aussagen Dritter bezogen und zudem meist weder örtlich noch zeitlich mit dem eigentlichen Ereignis übereinstimmten. In zahlreichen Büchern und Filmen werden die „Wesen“ damit erklärt, dass Crashtest-Dummies bei wissenschaftlichen Höhenexperimenten der Armee zum Einsatz kamen. Und Menschen sie fälschlicherweise für Aliens hielten. Doch das stimmt die selbsternannten UFO-Experten natürlich nicht zufrieden.

“UFOs Today” befeuert Verschwörungstheorien

Dass das 1999 geführte Interview von Charles Fogus nun veröffentlicht wurde, ist jedenfalls kein Zufall. Denn Ende April ist ein neues Buch erschienen, in dem auch Fogus zu Wort kommt. Die Lektüre wartet zudem mit Hintergrundberichten von Wissenschaftlern auf, die Einblicke in die Geschehnisse von 1947 gehabt haben sollen. Tatsächlich wurde im Juni und Juli 1947 regelmäßig versucht mit Ballonzügen in der Stratosphäre, Schallwellen von sowjetischen Atomtests akustisch aufzufangen. Doch ganz egal, welche Erklärung angeführt wird, Verschwörungstheoretiker finden immer Gegenargumente – auch dafür gibt es Erklärungen, die sind jedoch psychologischer Natur.

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