Arzt warnt vor “Textnacken” durch Bildschirmstarren

Dr. Kenneth Hansraj aus New York ist Experte für die menschliche Wirbelsäule. In den letzten Jahren hat er bei vielen Patienten auf den Röntgenbildern eine Entdeckung gemacht, die ihn ziemlich aus der Fassung brachte und die er in einer Studie mittlerweile bewiesen hat. Seine Erkenntnisse sind in der Tat besorgniserregend.

Bis zu 4 Stunden verbringen wir täglich vornüber gebeugt über Laptop und Smartphones. Doch bei Teenies sind es sogar bis zu 5000 Stunden im Jahr, die sie mit Schreiben und im Netz surfen verbringen. Doch das ständige Hinunterstarren führt zu einem unerwarteten Problem: Dem „Textnacken” – einem starken, ständigen Schmerz im Nackenbereich.

Die Schmerzen entstehen, wenn sich die natürliche Kurve der s-förmigen Wirbelsäule zurückbildet. Eigentlich ist sie um 40 Grad nach vorn geneigt. Doch Röntgenbilder der blutjungen Patienten zeigen Schockierendes: Durch das dauernde Beugen des schweren Kopfes krümmt sich die Wirbelsäule in die entgegengesetzte Richtung!

Normalerweise braucht es Jahre für so eine Verformung, die sonst nur alte Menschen haben. Doch durch die extreme Smartphone-Sucht sind vor allem Kinder und Jugendliche betroffen, da sich ihre Knochen noch leichter verformen. Neben starken Nacken- und Rückenschmerzen kommt es bei dem „Textnacken” zu heftigen Migräne-Anfällen, Atembeschwerden und Taubheit in den Armen.

Um lange Stunden beim Physiotherapeuten zu vermeiden kann man vor allem eines tun: Vorsorgen. Mehr Bewegung ist natürlich das A und O. Doch zur Entlastung hilft es schon, das Handy mit geradem Rücken direkt vor das Gesicht zu halten, statt darauf hinunterzuschauen. Es braucht also nur einen kleinen Trick, um diese schmerzhafte Epidemie zu stoppen.

Wirklich erschreckend, welchen Einfluss Smartphones auf unsere Gesundheit haben können. Da ist es umso wichtiger, vorzeitig einzugreifen, denn wir haben nur diesen einen Körper.

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