Das Alien-Handbuch UFO

Das Alien-Handbuch UFO

Im März 1994 erhielt der Ufo-Experte Don Berliner nach einer Flugshow einen Briefumschlag, den er sofort öffnete. Die darin befindliche Filmrolle ließ er entwickeln und staunte nicht schlecht, als er die fertigen Bilder sah. Bei den Bildern handelte es sich um die abfotografierten Seiten eines Handbuchs mit dem Titel SOM1-01 vom April 1954, das Protokolle zur Bergung und Beseitigung außerirdischer Objekte beinhaltet. Die unabhängige Organisation MUFON (Mutual UFO Network) befasst sich mit der Analyse von Ufo-Fällen, unter anderem auch mit dem brisanten Geheimdokument SOM1-01. Das Dokument wird heute als Alien-Handbuch bezeichnet und soll beweisen, dass die US-Regierung an außerirdischenTechnologien arbeitet.

Intensive Analyse des Alien-Handbuchs SOM1-01

Ein Expertenteam von MUFON untersuchte das Alien-Handbuch SOM1-01 mit der Unterstützung des Ufologen Stanton Friedman. Es wurden Fotoabzüge von den Negativen angefertigt, anschließend wurde das Buch umfassend analysiert. Das Ergebnis war eine vollständige Kopie des Handbuchs. Stanton Friedman überprüfte die Seiten von SOM1-01 auf Hinweise bezüglich der im Jahr 1954 real existierenden Stützpunkte und Einrichtungen der US-Regierung. Die Begriffe und Formulierungen in dem Handbuch waren ebenfalls Bestandteil der Untersuchung, um festzustellen, ob diese Wörter zur damaliger Zeit verwendet wurden oder nicht. Die Bezeichnung SOM bedeutet „Special Operations Manual“ und stammt offenbar von den Majestic-12 (MJ12), einem Geheimkomitee, welches 1947 nach dem Roswell-Zwischenfall durch eine Executive Order von US-Präsident Harry S. Truman gegründet worden sein soll.

Das Alien-Handbuch beinhaltet exakt beschriebene Anweisungen für die Bergung abgestürzter außerirdischer Flugobjekte und deren Beseitigung. Das SOM1-01 wurde MUFON zufolge sehr wahrscheinlich im Auftrag der US-Regierung angefertigt. Die Anweisungen in dem Handbuch sind das Ergebnis gesammelter Informationen über Ufo-Ereignisse, an denen das US-Militär beteiligt war.

Anweisungen für Ufo-Abstürze

Einer dieser Ufo-Abstürze soll im Mai 1953 in Kingman (Arizona) erfolgt sein, und damit ein Jahr vor der Erscheinung des SOM1-01 Handbuchs. Bei dem Vorfall registrierte die Radarstation einer Militärbasis ein Objekt auf dem Radarschirm, welches an Höhe verlor und schließlich verschwand und auch die Kollegen des zuständigen Radaroffiziers beobachteten des Absturz auf ihren Radarschirmen. Sie fuhren sofort mit  einem Jeep zur vermuteten Absturzstelle, wo sie nach einer kurzen Suche tatsächlich etwas entdecken, nämlich eine metallische Flugscheibe, die keine sichtbaren Beschädigungen hatte. Anschließend setzten die Männer ihre Vorgesetzten über den Vorfall in Kenntnis.

Rund um den Absturzort wurde eine Absperrung errichtet und mit der Bergung des Ufos begonnen. Das Militär befragte Augenzeugen und forderte sie dazu auf, über dieses Ereignis absolutes Stillschweigen zu bewahren. Wie in SOM1-01 beschrieben, hatte die Absperrung des Absturzortes oberste Priorität, das Bergungsteam selbst kam aus den Reihen der U.S. Air Force. Dem Alien-Handbuch zufolge wurde die gesamte Umgebung anschließend geräumt und unautorisiertes Personal angewiesen, das Gelände sofort zu verlassen. Alle befragten Augenzeugen mussten das Gebiet ebenso verlassen und durften über ihre Beobachtungen kein Wort verlieren. Im April 1954 erschien das SOM1-01 und das bedeutet, dass das Militär bereits Erfahrung mit der Bergung außerirdischer Flugobjekte gehabt haben muss. Im Mittelpunkt aller Vorschriften von SOM1-01 steht übrigens die absolute Geheimhaltung.

Die Echtheit des Geheimdokuments gilt selbst unter erfahrenen Ufologen als umstritten, doch könnten Ereignisse mit Ufos, in denen das US-Militär involviert war, das Alien-Handbuch beeinflusst haben. Bei dem Roswell-Zwischenfall im Juli 1947, bei dem ein abgestürztes Ufo von der U.S. Air Force geborgen wurde, arbeitete das Militär laut MUFON mit Verdunkelungsstrategien. Zu dem Zeitpunkt hatte das Militär noch kein Ufo geborgen, deshalb existierten damals keine Vorschriften für den Umgang mit der Presse.

Die U.S. Air Force verschleierte die Wahrheit über den Roswell-Zwischenfall mit der Story eines abgestürzten Wetterballons. Die beschriebenen Verdunkelungsstrategien in SOM1-01 basieren MUFON zufolge zu 100 Prozent auf den Erfahrungen des Militärs in Roswell, bei dem das Ufo geborgen und die Öffentlichkeit getäuscht wurde. Die Verdunkelungsstrategien schreiben vor, ein Dementi zu veröffentlichen und die Presse sowie die Augenzeugen zum Schweigen zu bringen, indem sie der Lächerlichkeit preisgegeben werden.

Basierend auf der Analyse von MUFON hat das Alien-Handbuch SOM1-01 einen hohen Grad an Echtheit, doch wir werden niemals erfahren, ob das Geheimdokument echt ist.

 

 

 

Quelle:www.mysteryblog.de

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