Ernüchternd: Diese Foto-Serie deckt auf, warum Frauen so oft für ihre eigene Vergewaltigung beschuldigt werden

Diese Aktivistin war entsetzt von dem milden Urteil, mit dem Brock Turner bestraft wurde. Deshalb fotografierte sie eine eindrucksvolle Serie, die einige der Gründe entlarvt, warum Frauen beschuldigt werden, wenn sie selbst Opfer sexuellen Missbrauchs werden.

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„Mein Rock war zu kurz.“

 

Was würdet ihr tun, wenn ihr euch am Morgen nach einer Party in einer misslichen Lage der Bloßstellung befindet – wenn ihr neben einem nackten, bewusstlosen Menschen liegt? Zuerst seht ihr euch vielleicht in eurer unmittelbaren Umgebung um. Dann werdet ihr wahrscheinlich euren eigenen Körper untersuchen.

Würdet ihr nicht auch in Panik verfallen, wenn ihr ebenfalls nackt wäret und vielleicht ein bisschen wund? Die meisten Menschen würden. Leider ist die Wahrscheinlichkeit, als Frau in den Vereinigten Staaten vergewaltigt zu werden, erschreckend hoch – um genau zu sein, liegt die statistische Wahrscheinlichkeit, dass ein Übergriff überhaupt gemeldet wird, bei 1 zu 5.

Nur 46% der Vergewaltigungsfälle werden überhaupt zur Anzeige gebracht; und sogar dann kann es zermürbend, erschöpfend und emotional belastend sein, um die Strafverfolgung zu kämpfen. Das wurde am kürzlich verhandelten Vergewaltigungsfall um Brock Turner deutlich, in dem ein ehemaliger Schwimmer aus Stanford eine Frau hinter einem Müllcontainer vergewaltigte und eine lächerliche Strafe dafür erhielt.

Verständlicherweise war die Mehrzahl der Mitbürger wütend wegen der milden Strafe. Eine Aktivistin, die ganz besonders entsetzt war über den Turner-Fall, ist Yana Mazurkevich.

Derzeit lebt sie in den Vereinigten Staaten und sagte der The Daily Mail: Sie sei dazu inspiriert worden, eine Fotoserie zu schießen, die Aufmerksamkeit auf die vielen Gründe lenkt, warum Frauen dafür beschuldigt werden, dass sie vergewaltigt werden. Sie fühlte sich dazu veranlasst, nachdem sie den Brief des Opfers an Brock Turner gelesen hatte.

Die ernüchternden Bilder in der nachfolgenden Serie zeigen Frauen, die Sätze präsentieren, die sich wie ein Echo der Art von Stimmen anhören, die Opfer von sexuellem Missbrauch oft hören; und zwar normalerweise in dem Versuch, die furchtbare Erfahrung herabzuspielen.

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„Ich kann zu meinem festen Freund doch nicht NEIN sagen.“

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„Ich war zu freundlich.“

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„Es war meine Schuld, ich war betrunken.“

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„Ich sollte wissen, wie ich mich selbst schützen kann.“

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„Ich hätte nicht alleine spazieren gehen sollen.“

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„Ich hätte mein Getränk nicht abstellen sollen.“

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