IST SEX AM ARBEITSPLATZ ERLAUBT?

Mit Blick auf die in der Redaktion versammelte Belegschaft, hat das im Folgenden behandelte Thema zumindest für einen MANN.TV-Redakteur nicht die geringste Relevanz. Umringt von beleibten Männern, auf deren Hemden sich im Laufe des Tages eine immer detaillierte Landkarte verschwitzter Körperregionen Bahn bricht, steht die Frage, ob Sex am Arbeitsplatz erlaubt ist, weiß Gott an allerletzter Stelle. Aber vielleicht gehört ihr ja zu den Glücklichen, denen eine attraktive Kollegin Tag für Tag ein unzweifelhaft frivoles Lächeln schenkt. In diesem Falle solltet ihr folgendes wissen:

Tatsächlich ist ein Stelldichein während der Arbeitszeit ein Kündigungsgrund, da Arbeitnehmer dadurch die Zeit, in der sie für ihre Arbeit entlohnt werden, faktisch missbrauchen. Vor der Kündigung steht in der Regel jedoch zunächst ein Warnschuss in Form einer Abmahnung. Diese kann sogar dann erfolgen, wenn der Chef über mehrere Ecken von eurem Nümmerchen erfahren hat. Aber in diesem Falle ist der Spott, den man daraufhin mit hoher Wahrscheinlichkeit über sich ergehen lassen muss, wohl die größere Strafe.

Und nach Feierabend?

Nun könnte man ja auch einfach den Feierabend abwarten, bevor man mit den Arschbacken der Kollegin die Papiere auf seinem Schreibtisch stempelt. Doch auch das ist nicht erlaubt, da in dem Falle eine missbräuchliche Verwendung der Arbeitsstätte und eine Verletzung der arbeitsvertraglichen Pflichten vorliegt. Bei alledem ist es übrigens vollkommen irrelevant, ob die Rammler sich nur im Bürogehege begatten oder auch privat liiert sind.

Mit weiteren strafrechtlichen Konsequenzen ist jedoch grundsätzlich nicht zu rechnen. Im wiederholten Falle seid ihr zwar euren Job los, aber das war’s dann auch. Außer ihr geht euren erotischen Geschäften in frei zugänglichen Räumen nach, was dann als Erregung öffentlichen Ärgernisses geahndet werden kann. Sollten im Zuge dessen gar Kinder Zeuge eurer zweifelhaften Arbeitsmoral werden, habt ihr ein Problem!

Und nein: Auch der Chef darf sich nicht einfach durch die Gehaltsliste vögeln. Denn Sex zwischen einem Vorgesetztem und Untergebenem kann Ersterem als sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen zum Vorwurf gemacht werden.

 

Quelle: www.mann.tv

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