Mit Blutdrucksenker besser nicht in die direkte Sonne

Sonnenbrand-Gefahr: Bei Einnahme von manchen Medikamenten nicht in die Sonne gehen
Viele Menschen nutzen die sommerlichen Temperaturen, um im Garten, im Freibad oder am See zu verweilen. Dabei sollte man stets darauf achten, die Haut ausreichend zu schützen. Dies gilt vor allem für Personen, die bestimmte Medikamente nehmen. Es gibt nämlich Arzneimittel, die einen Sonnenbrand begünstigen können.

 

Manche Medikamente können einen Sonnenbrand begünstigen
Bei den aktuellen sommerlichen Temperaturen hält es kaum einen in der Wohnung. Wer sich während der heißen Tage draußen aufhält, sollte unbedingt daran denken, seine Haut zu schützen. Dies gilt vor allem auch für Menschen, die bestimmte Arzneimittel einnehmen. Denn manche Medikamente können lichtempfindlich machen und einen Sonnenbrand begünstigen. Wenn die Haut UV-A-Strahlen abbekommt, entsteht nämlich in Wechselwirkung mit manchen Inhaltsstoffen eine sogenannte fototoxische Reaktion. Darauf weist das Internetportal „haut.de“ hin.

Wer unerwartet einen Sonnenbrand oder andere unangenehme Hautrötungen bekommt, sollte einen Blick auf seine Medikamentenliste werfen. Die Einnahme von manchen Arzneimitteln kann zu Hautreaktionen führen. (Bild: Dan Race/fotolia.com)

Fototoxische Reaktionen
Die Symptome einer fototoxischen Reaktion reichen laut den Experten von Rötungen und brennenden Schmerzen bis zu schweren Verbrennungen.

Für die fototoxische Wirkung bekannt sind unter anderem manche Antibiotika, Antidiabetika, blutdrucksenkende Arzneien, Rheuma-Präparate und Psychopharmaka.

In der Regel finden sich auf den Beipackzetteln entsprechende Hinweise, die unbedingt beachtet werden sollten.

Pflanzen und Nahrungsmittel mit fotosensibilisierender Wirkung
Selbst einige Pflanzen und Nahrungsmittel wie Zitrusfrüchte oder Sellerie können fotosensibilisierende Wirkungen haben.

Auch durch Riesen-Bärenklau drohen Hautverbrennungen.

Personen, die Medikamente oder pflanzliche Heilmittel, wie Johanniskraut-Präparate, einnehmen, sollten die eventuell damit verbundene fotosensibilisierende Wirkung, die in Kombination mit Sonnenstrahlung auftreten kann, mit einem Arzt oder in einer Apotheke abklären.

Wichtig zu wissen: Die UV-A-Strahlung dringt auch durch Glas. Daher ist auch beim sommerlichen Autofahren Vorsicht geboten.

Beim Sonnenschutz sollte man sich immer am UV-Index orientieren und eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden. Empfehlenswert ist zudem lichtdichte Kleidung.

Quelle: Heilpraxisnet.de

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