Schach Matt! Die russische Zentralbank

Die Zentralbank Russlands gehört nicht Russland, sondern einem anderen Staat – der Stadt (-‚Staat‘) London. So gibt London immer noch Anweisungen an die russische Finanzinstitution, während Washington dabei genauestens über die Schulter schaut. Wenn die Zentralbank also Geldscheine drucken möchte, kann sie dies nur mit einem entsprechenden Tausch ihres Devisen Cashflows, und kann US-Staatsanleihen in Dollar nur für russisches Öl kaufen. Die Situation kommt einer Schlinge um die russische Wirtschaft gleich. Ist der Knoten dann ersteinmal angezogen, wird die Wirtschaft straucheln und ersticken. [1] putin-russia-rothschild-bank

Putin ist eine Persönlichkeit, die für ihre defensiven Taktiken bekannt ist. Außerdem scheint er ein wenig Weitsicht in Sachen Finanzen zu haben – so kalkuliert er jeden seiner Schritte gleich einem Schachspiel. Ost gegen West. Und beide Seiten spielen auf ein Schachmatt.

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„Das Gesetz besagt, dass die Zentralbank durch internationale Abkommen geleitet wird.“ Lasst uns diese Aussage genauer anschauen. Zuallererst – keiner zweiten Zentralbank dieser Welt ist es nicht gestattet seine eigene Wirtschaft zu stützen. Die russische Zentralbank ist die einzige ihrer Art, deren Gesetze sie nicht nur daran hindern, die eigene Wirtschaft zu unterstützen, sondern sogar daran , das Fortbestehen dieser zu gewährleisten. [2] Tatsächlich existieren detailierte Dokumente, die die Steuerung der Institution von außerhalb regeln. Das folgende Zitat umschreibt die Situation, in der Russland sich befindet, ziemlich treffend:

Wenn du in den Industriestaaten niedrige Zinsen hast, spielt der risikofreie Zinssatz in deine Karten. Wenn du hohe Zinsen hast, wie es in den Entwicklungsländern der Fall ist, arbeitet der Zinssatz gegen dich. So sind freie Zinssätze gut, wenn du ein freies Land hast. Wenn dein Land aber eine Kolonie mit hohen Auflagen ist, arbeitet der Zinssatz genau andersherum und entreißt deinem Land das Geld.“[3]

Russland wird im Vergleich zu westlichen Nationen immer noch als unterentwickelt gesehen – somit sollte klar sein, auf welcher Seite es sich befindet.

Putin steht in vielerlei Hinsicht unter Druck: geopolitisch, wirtschaftlich und militärisch. Aus genau diesem Grunde sollte man die Zentralbank Russlands auch mit Argusaugen betrachten. Eine Nationalisierung wäre ein erstes Indiz dafür, dass die Dinge im Umschwung sind. Ein Wechsel der Besitzverhältnisse vom Privaten zum Staatlichen dürfte andeuten, dass Putin Geld für andere Projekte benötigt; Projekte, die wohl kaum auf Zustimmung durch den Westen hoffen können. Es würde verdeutlichen, dass die Regentschaft der Rothschilds (über die Bank und damit über Russland selbst) nicht mehr länger toleriert würde.

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