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Warum müssen Hupen immer so aggressiv und genervt klingen? Das fragte sich der Macher des folgenden Videos – und ersann eine Hupe in drei Eskalationsstufen, die von freundlicher Aufmunterung bis hin zum wütenden Signalhorn reichen. Dosiertes Hupen, sozusagen. Die Reaktionen der Passanten zeigen, dass ein solches Konzept mehr als nur ein netter Quatsch ist.

Wer kennt das Szenario nicht: Man steht im Verkehr, es gibt kein Vor und kein Zurück, was jedem anderen klar sein sollte, der mit einem in dieser Stauhölle gefangen ist. Doch irgendeiner, wirklich immer, hat Spinnenfinger. Die kriechen unaufhaltsam und von einem Arschloch-Eigenleben erfüllt auf die Hupe zu – und zu dem Stress aus Stillstand, Hitze und Ärger kommt der unvermeidliche Ton, der das Fass zum Überlaufen bringt. Auch derjenige, der an der Ampel drei Sekunden was anderes gemacht hat, als auf das Grünsignal zu warten, kennt die ungeduldigen Naturen hinter einem, die sofort auf die Hupe schmettern.

Hupen-Designer müssen Sadisten sein, die solange forschen, bis sie den perfekten Ton getroffen haben, der sofortigen Zelltod der Nerven zur Folge hat. Dass es anders geht, zeigt Mark Rober, der junge Mann aus besagtem Video. Der hat sich zum Ziel gesetzt, eine Hupe zu konstruieren, die sowohl fair und nett als auch böse kann – je nach Situation: So löst der Button in der ersten „nett“-Stufe ein kurzes, aufmunterndes Doppelsignal, in der zweiten das R2D2-Piepen aus. Erst auf Stufe drei folgt ein Signalhorn – für die harten Fälle.

 

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