Studie belget: Hühnerfleisch ist mit Antibiotika vergiftet – Zehntausende Tote durch resistente Keime!

Laut einer Studie des nordrhein-westfälischen Agrarministeriums werden neun von zehn Masthähnchen in ihrem kurzen Leben antibiotisch behandelt. Die Rückstände antibiotisch wirksamer Substanzen waren bis zu 1.085 Tage nach der letzten dokumentierten Anwendung im Tränkwasser nachweisbar. Es ergeben sich akute Gefahren für Mensch und Umwelt.

Schon seit geraumer Zeit hinterfragt die Gesellschaft immer kritischer den Gebrauch von Antibiotika in der Hühnerzucht. Die Medikamente, welche den Tieren häufig provisorisch verabreicht werden, gelangen über die Nahrungskette auch in den menschlichen Körper. Schon 2012 wurden 1.619 Tonnen Antibiotika den deutschen Hühnern verabreicht. Diese Zahl wird sich bis heute deutlich vergrößert haben.

Durch den unglaublich intensiven und kaum regulierten Massengebrauch der verschiedenen Antibiotika erhöht sich auch die Anzahl der resistenten Keime, welche durch kein Antibiotikum zu bekämpfen sind, dramatisch. Da die Ursache der Resistenten zwischen Mensch und Tier nicht zu trennen ist, gibt es mittlerweile an Kreislauf von Keimen von Mensch und Tier und umgekehrt. Die Gefahr, welche von dem tonnenweisen Gebrauch von Antibiotika in der Hühnerzucht ausgeht ist besonders hoch, denn: Es ist zweifellos belegt, dass resistente Keime von Nutztieren auf Menschen überspringen. Ein Beispiel hierfür ist das MRSA-Bakterium, welches inzwischen sehr weit verbreitet ist.

Was sind die konkreten Auswirkungen?

Es nicht bekannt, wie viele Menschen genau als Folge der Ausbreitung resistenter Keime sterben. Aber allein die Deutsche Gesellschaft für Krankenhause Hygiene bestätigt eine Zahl zwischen 30.000 und 40.000 jährlichen Todesfällen! Der gesamte Schaden an der menschlichen Gesundheit ist jedoch wahrscheinlich deutlich höher. Häufig lassen sich die Ursachen von Todesfällen nicht genau bestimmen, weil mehrere Faktoren eine Rolle spielen können. Resistente Keime sind ein akutes Problem, welches erwiesener Maßen zu zehntausenden Todesfällen führt. Aber wo ist die öffentliche Aufregung darüber? Man würde doch meinen, dass solche Zahlen Hysterie und Panik in den Medien und in der Gesellschaft auslösen. Aber Fehlanzeige!

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