TOTAL VERRÜCKTER MÄNNERSPORT AUS JAPAN!

Habt ihr jemals von „Bo-Taoshi“ gehört? Die wenigsten haben das, dabei ist es eine der vielleicht irrsten und packendsten Männersportarten der Welt. Hunderte Männer balgen sich dabei um einen Pfahl, auf dem einer sitzt. Man muss es gesehen haben, um es zu glauben. Das Ganze stammt – wie sollte es auch anders sein – aus Japan und dabei geht es richtig zur Sache. Wie abgefahren das Ganze in Bewegung aussieht, entnehmt ihr dem Video zum Artikel.

Wir Männer lieben unseren Mannschaftssport. Doch viele Sozialwissenschaftler gehen davon aus, dass das nicht nur etwas mit dem männlichen Spieltrieb zu tun hat. Nicht umsonst nennt man große Gruppen von Fußballfans auch „Schlachtenbummler“. Mannschaftssport hat bei aller Fairness auch immer etwas von Krieg, von Konflikt und jeder Menge Adrenalin. Bei Sportarten der härteren Gangart wie Eishockey oder Rugby tritt das relativ deutlich zutage. Doch nirgendwo sieht man es deutlicher als beim „Bo-Taoshi“. Denn die Wurzeln dieses Sports sind unverkennbar militärischer Natur. Denn gespielt wird das Ganze vor allem von den Kadetten der japanischen Militärakademie Bôei Daigakkô. Die Regeln sind wie folgt, korrigiert uns, falls wir etwas falsch verstanden haben:

zwei Mannschaften zu je 150 (!) Mann werden in je zwei Blöcke zu 75 Angreifern und 75 Verteidigern gesplittet. Zwei große Pfähle werden mit einem Spieler der jeweiligen Mannschaft besetzt, der als „Affe“ bezeichnet wird. Ziel ist es nun, den Kerl von seinem Pfahl zu reißen, bevor das gegnerische Team dasselbe mit dem eigenen Affen anstellt. Im Prinzip ein bisschen wie „Capture the Flag“, nur weitaus ruppiger. Die Verteidiger eines Teams dürfen dem jeweiligen Affen dabei erst zur Hilfe kommen, wenn dessen Fall bereits um etwa 30° zum Boden gekippt ist. Solange muss jeder der beiden Pfahlsitzer gegen „seine“ 75 Angreifer durchhalten. Das war es auch schon – ansonsten existieren so gut wie keine Regeln … Und das sieht man.

Quelle: www.mann.tv

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