Zahlreiche Verbrennungen durch Sonnencreme – doch Hersteller zieht Produkt nicht zurück

Ein einjähriges Kind aus Kanada erlitt Verbrennungen zweiten Grades im Gesicht. Obwohl die Mutter sie mit Sonnenschutzcreme einsprühte

Stark gerötetes Gesicht, zugeschwollene Augen und aufgeplatzte Blasen. So sah das Gesicht der kleinen Kyla aus Kanada vor knapp einem Monat aus. Nun kommt natürlich die Frage, was ist das denn für eine Rabenmutter, die ihr Kind ohne Sonnenschutz nach draussen lässt? Wie die Mutter, Rebecca Cannon, auf Facebook miteilt, kommen diese Verbrennungen nicht von der Sonne, sondern tatsächlich von einem Kinder-Sonnenschutz-Produkt der Marke Banana Boat.

Wie sie in ihrem Post verrät, hatte sie den Sonnenspray, mit einem Lichtschutzfaktor 50, von ihrer Schwester ausgeliehen und zum ersten Mal benutzt. Die Haut sei kurz darauf knallrot geworden und angeschwollen. Der Kinderarzt stellte Verbrennungen zweiten Grades fest.

Nicht der erste Fall von Banana Boat

“Wir haben mit dem Konsumenten gesprochen und um das Produkt gebeten, damit unser Qualitätssicherungsteam es näher untersuchen kann”, so ein Sprecher von Banana Boat gegenüber CBC News. Der Sprecher ergänzt, dass die Sonnenschutz-Produkte aber alle ausgiebig getestet wurden und den kanadischen Qualitäts-Vorschriften entsprechen würden. Somit werde das Produkt auch nicht vom Markt genommen.

Das ist kein Einzelfall, denn in Australien habe es im Januar ebenfalls Berichte über Verbrennungen durch Sonnenschutz von Banana Boat gegeben. Die Behörde konnte trotz umfangreicher Kontrolle nichts Gefährliches feststellen.

Das Produkt gibt es auch in der Schweiz zu kaufen, allerdings nur übers Netz.

Kyla geht es mittlerweile wieder gut. Ihre Vebrennungen sind wieder verschwunden und sie kann wieder vor Freude strahlen.

Quelle: http://likemag.com

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