10 unheimliche Fotos: Fotograf stellt Szenen aus schaurigen Folter-Kliniken nach, die Homosexualität „heilen“

Diese grafischen Fotos zeigen den Horror in Ecuadors Folter-Kliniken, die angeblich Homosexualität „heilen“

In einer Foto-Serie mit dem Titel „Until You Change“(übersetzt: „Bis Du Dich änderst“) hat die ecuadorianische Fotografin Paola Peredes die Brutalität der Folterkliniken des Landes dokumentiert, die behaupten, Homosexualität „zu heilen“ – mit Gewalt, sexuellem Missbrauch und Verfolgung.

Als religiöse „Kliniken“ getarnt, rühmen sich diese geheimen Behandlungseinrichtungen für Alkoholiker und Drogenabhängige, Homosexuelle zu behandeln und zu verwandeln – auf brutalste Art und Weise, einschließlich emotionaler und körperlicher Folter durch Zwangsernährung, Vorenthalten von Nahrung, erzwungenem Gebet, Schlägen, Elektroschocktherapie und sogenannter „korrigierender Vergewaltigung“, wobei lesbische Frauen durch Männer vergewaltigt werden, und wodurch die sexuelle Orientierung des Opfers geändert werden soll. Paola, selbst eine Lesbierin, sagte gegenüber dem Huck Magazine:

„Da ich damals gerade dabei war, meine eigene persönliche Orientierung mit meiner Sexualität zu durchleben, hat es mich auf ganz persönliche Art betroffen. Der Gedanke, dass ich in einer dieser Kliniken eingesperrt werden könnte, war schon seit Jahren in meinem Hinterkopf und ich denke, tief im Inneren wusste ich, dass ich etwas dagegen hervorbringen musste.“

In ihrem Versuch, den Betrachter in das Innere der geheimnisvollen Gebäude zu bringen, ging Paola in verdeckter Mission, begleitet von ihren Eltern (die sich als potenzielle Klienten ausgaben) und trug ein Mikrofon, das in ihrem BH versteckt war.

„Was mich am meisten schockierte, war, die Mädchen zu sehen. Man hatte sie gezwungen, Make-up zu tragen, und meine Informanten hatten es perfekt beschrieben: leuchtend rote Lippen, rosa Wangen und blauer Lidschatten.“

Unter Einbeziehung ihrer eigenen Emotionen und schauspielerischen Erfahrung bei der Erforschung des Missbrauchs von Frauen in diesen „Kliniken“, entschloss sich Paola, die schrecklichen Momente in ihrer packenden Foto-Serie nachzustellen.

Mit ihren Eindrücken aus erster Hand versicherte sie sich der Hilfe von Freunden und Schauspielern, um die Szenen nachzustellen, in denen sie Zeuge des Grauens geworden war, und sie stellte sich dabei vor, dass sie selbst wegen ihrer Sexualität so „behandelt“ und gefoltert würde.

„Diese Bilder erlauben uns zu betrachten, was niemals gezeigt werden sollte. Die Perversion von Pillen und Gebetsbüchern, das Regime der erzwungenen Weiblichkeit in Make-up, kurzen Röcken und High Heels, Folter durch Seil oder Gummihandschuhe, das Gespenst der ‚korrigierenden‘ Vergewaltigung.“

Im Badezimmer muss eine schwule Frau sehr aufmerksam sein, wenn sie alle Ecken und Winkel mit einer Zahnbürste schrubbt. Sie muss alle Haare vom Boden aufnehmen. Wenn sie einen Fehler macht, steckt ein Wärter ihre bloße Hand in die Toilettenschüssel und hält sie nieder, bis sie sauber ist.

Sowohl Männer als auch Frauen werden von den Angestellten als Teil der „Behandlungsprogramme“ sexuell angegriffen und vergewaltigt, um Homosexualität zu heilen.

Eine der jungen Frauen macht Flüssigkeiten in ihrem persönlichen Besitz ausfindig, als sie von einer wachsenden Angst überwältigt wird. Sie schluckt den Inhalt einer Shampoo-Flasche. Die kleine Hoffnung in ihr ist, dass es sie in ein Krankenhausbett bringt, und aus dem Anti-Sucht-Zentrum heraus.

Essen zu verweigern, wird als Infragestellen der Autorität des Personals gewertet. Später wird sie von einem männlichen Angestellten in eine Ecke getreten, um ein Beispiel für die anderen zu setzen.

Als Teil des täglichen Regimes, das entworfen ist, um Frauen von ihrer Sexualität zu heilen, finden Übungen am frühen Morgen oder spät in der Nacht statt. Ein Therapeut oder Wärter schreit die Mädchen an während sie Liegestütze oder Kniebeugen machen.

Das Getränk ist schlimmer als Schläge. Eine Wärterin trichtert dem Mädchen ein korrigierendes Gebräu wegen ihres Fehlverhaltens ein. Sie weiß nicht, was sie da trinkt. Die Frauen im Zentrum teilen ihren Verdacht, dass das Getränk Chlor, Bitterkaffee und Toilettenwasser enthält.

Ein Mädchen wird mit einem TV-Kabel geschlagen, weil es seine Tasche nicht von einem Stuhl genommen hat.

Das erste Mal, dass sie gefesselt wurde, war die Nacht, in der ihre Eltern Männer angeheuert hatten, um sie zu ruhigzustellen, zu entführen und in das Zentrum zu bringen. Dort angekommen, ist sie an ein Bett gebunden oder während vieler Nächte im Bad gelassen worden.

Jede inhaftierte Frau verbringt Stunden über Stunden ihrer Zeit mit Reinigungsaufgaben. Wenn das Personal nicht mit ihrer Arbeit zufrieden ist, beleidigen und schlagen sie sie auf der Stelle.

Gewalt durch die Angestelletn ist nicht auf Tage beschränkt, in denen die „Patienten“ den Regeln nicht gehorchen. Sie kommen einfach und wenden sie an, unabhängig davon, was man gesagt oder getan hat. Ohrfeigen und Würgen sind nicht ungewöhnlich.

 

Quelle: http://derwaechter.net

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