Ärzte finden bei 56-jährigem Inder 150 Nadeln im Körper.

Als der Inder Badrilal Meena ins Krankenhaus eingeliefert wird, ist er bereits so schwach, dass er weder laufen, essen oder sprechen kann. Seine starken Schmerzen lassen ihn nicht mehr schlafen. Die Röntgen-Aufnahmen enthüllen den Grund dafür: Der 56-jährige Eisenbahner hat 150 Nadeln im Körper!

Die Nadeln hat er sowohl dutzendfach verschluckt, als auch von Kopf bis Fuß tief in seinen Körper gesteckt. Seine Familie hat nichts davon mitbekommen, und auch der Patient selbst kann sich nicht daran erinnern, wie die Nadeln in seinen Körper gekommen sind. Die Ärzte vermuten daher, dass der Mann an einer schizophrenen Störung leidet.

 

Der Inder muss schnellstens behandelt werden. Gerade die Nadeln in Hals, die seine Speiseröhre verstopfen, bereiten den Ärzten Sorge. In einem 6-stündigen Eingriff versuchen sie die Nadeln Stück für Stück aus dem Körper zu entfernen, ohne Organe und Arterien zu beschädigen – eine lebensgefährliche OP, bei der jeder falsche Griff den Tod des Patienten bedeuten kann.

Doch dem Operationsteam im “Asian Institute of Medical Sciences” in Faridabad gelingt es zumindest, Badrilal von den  die lebensbedrohlichsten Nadeln zu befreien. Der Mann steht nun erst einmal rund um die Uhr unter Bewachung und bekommt Psychopharmaka verabreicht.

Aber von seinen unerträglichen Schmerzen ist er nun geheilt, wofür der 56-Jährige einfach nur dankbar ist. “Ich bin erleichtert!”, sind seine ersten Worte nach dem lebensgefährlichen Eingriff.

 

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