BESONDERS POTENT? DARAN ERKENNT IHR, OB EUER SPERMA GESUND IST

Manche Paare müssen jahrelang probieren, ehe es mit dem Kinderwunsch klappt. Bei anderen klappt’s hingegen sofort. Daran erkennt Ihr, ob bei Euch “jeder Schuss ein Treffer” ist.

Zwar ist die Potenz des Mannes genetisch bedingt, doch mit einigen Änderungen Eurer Lebensweise könnt Ihr Euer Sperma noch gesünder machen – und somit auch zeugungsfähiger sein.

Eine dänische Studie, die von französischen Wissenschaftlern bestätigt wurde, fand heraus: Wer seine täglichen Gewohnheiten mehr oder weniger stark ändert, kann zum richtigen Zuchtbullen werden. Und so einfach geht’s:

1) Sport treiben und wenig Fernsehen. Da scheitert es natürlich schon bei vielen. 15 Stunden Sport pro Woche und Ihr habt bis zu 73 Prozent mehr Spermien, als wenn Ihr “nur” fünf Stunden und weniger wöchentlich schwitzt. Männer, die mindestens 20 Stunden vorm TV hängen, haben übrigens 44 Prozent weniger Spermien als fernsehscheue Herren.

2) Vitamin-Junkie und Spurenelemente-Liebhaber. Zur Verbesserung der Spermien-Qualität sollen insbesondere die Vitamine C, E und das B-Vitamin Folsäure sowie die Spurenelemente Zink und Selen führen. Letzteres ist vor allem in Fisch enthalten. Zink ist überdurchschnittlich in Hülsenfrüchten sowie Rind- und Putenfleisch enthalten. Wer Petersilie und Grünkohl mag, bessert seinen Folsäure-Haushalt auf.

3) Bruce Willis, Vin Diesel oder Daniel Graig: Wenn Ihr NICHT so ausseht, wie zum Beispiel einer dieser attraktiven Herren, habt Ihr gute Chancen auf gesundes Sperma! Denn besonders maskuline Gesichtszüge verringern oder verschlechtern laut Menshealth anscheinend die Spermienproduktion. Dies könnte am erhöhten Testosteronspiegel liegen, der das Sperma negativ beeinflussen könnte.

4) Kiementiere mögen. Wenn Ihr gern Fisch esst, ist Euer Sperma nicht nur gesünder, ihr habt auch ein Drittel mehr Spermien als Männer, die Fische lieber im Aquarium als auf dem Teller sehen. Die im Fisch vorhandenen Omega-3-Fettsäuren spielen nämlich eine große Rolle bei der Samenproduktion. Burgerliebhaber schnitten übrigens deutlich schlechter ab.

5) Waschbrett- oder Waschbärbauch? Ihr könnt Euch denken, wer besser dran ist. Denn der Bauchspeck beeinflusst die Ausschüttung von Geschlechtshormonen und die Entwicklung der Samen. Habt Ihr einen Bauchumfang von mehr als 100 Zentimetern? Dann habt ihr weniger und vor allem weniger gesundes Sperma.

6) Nackt schlafen und am Tag Boxershorts tragen. Das soll ernsthaft die Gesundheit der Spermien beeinflussen? Ja, sagen Forscher! Denn zu enge Unterhosen kann die Fruchtbarkeit beeinflussen. Wer an einem Kinderwunsch arbeitet, sollte zudem nackt schlafen: Da es unter der Bettdecke sehr warm ist, beeinträchtigt dies die Samenproduktion.

7) Ihr trinkt aus Plastikflaschen? Nicht gut! Im Plastik und in Kunststoffbeschichtungen von Getränke- und Konservendosen aus Metall stecken chemische Weichmacher, die zusammen mit den Lebensmitteln vom Körper aufgenommen werden. Dies wiederum ist schlecht für’s Sperma. Achtet beim Kauf von Verpackungen auf den Kunststoff-Recyclingcode (1 bis 7): Code 2, 4 und 5 sind nämlich frei von Weichmachern!

Und, habt Ihr nun gesundes oder eher nicht so gesundes Sperma? Doch ob Ihr nun nackt schlaft, Fisch esst oder rund um die Uhr im Fitnessstudio seid: Am Ende gehört auch eine große Portion Glück zur Erfüllung des Kinderwunsches.

 

Quelle: tag24.de

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