Darum legt dein Hund den Kopf schief, wenn du mit ihm sprichst.

Kennst du das auch? Dein Hund sitzt vor dir, starrt dich aufmerksam, mit großen Kulleraugen an und neigt dabei den Kopf zur Seite. Diese Geste hat eine ganz bestimmte Bedeutung und wir gehen der Sache auf den Grund.

Hundebesitzer ahnten es schon lange, nun wurde die Theorie, dass Hunde Emotionen anhand von unseren Gesichtsausdrücken deuten können, in einer Studie bewiesen. Unsere Vierbeiner wissen genau, ob wir glücklich, traurig oder wütend sind. Während der Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien, wurden mehreren Hunden verschiedene Gesichtausdrücke von Menschen auf einem Monitor präsentiert. Es wurden jeweils zwei Bilder der gleichen Person auf dem Monitor gezeigt, auf einem Bild schaut die Person grimmig, auf dem anderen freundlich lächelnd.

Einige der Hunde mussten dabei immer das Bild der grimmig guckenden Person anstupsen, um belohnt zu werden, bei der anderen Gruppe waren es die Bilder mit der lächelnden Person. Die Bilder auf den Monitoren waren immer zweigeteilt. Entweder wurden den Vierbeinern nur der obere Bereich der Gesichter gezeigt, also die Augenpartie, oder der untere Bereich, die Mundpartie. Damit wollten die Wissenschaftler sicherstellen, dass sich die Hunde nicht an einzelnen Gesichtsmerkmalen orientieren, wie zum Beispiel den Augen. Dabei kam heraus, dass die getesteten Vierbeiner unsere Gesichtsausdrücke exzellent deuten können, ob sie jedoch auch deren Bedeutung genau verstehen, ist noch unklar.

Wenn wir also mit unseren Lieblingen sprechen, dann versuchen sie unsere Emotionen im Gesicht abzulesen. Doch warum sie ihren Kopf schräg legen ist urkomisch: Ihre Schnauze ist im Weg! Mit dem Kopf in Schräglage können sie unser Gesicht im Ganzen sehen und somit unsere aktuelle Gefühlslage besser einschätzen. So kann der Hund erkennen, ob Herrchen wütend auf ihn, oder ihm freundlich gesonnen ist.

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