Happy End: Handy-App rettet Ungeborenem das Leben.

Emily Eekhoff ist bereits Mutter eines Sohnes und freut sich auf die Geburt ihres zweiten Kindes. Während dieser Schwangerschaft nutzt sie eine Handy-App namens “Count for Kicks“. Diese überprüft im letzten Trimester die Bewegungen des Ungeborenen und gibt Bescheid, wenn es Unregelmäßigkeiten gibt. In der 33. Woche benachrichtigt die App die US-Bürgerin darüber, dass die Bewegungen ihres Babys erheblich langsamer geworden sind. Sofort sucht die besorgte Schwangere ihren Arzt auf – der auf der Stelle einen Notfall-Kaiserschnitt einleiten lässt.

Die Nabelschnur hatte sich im Mutterleib drei Mal um den Hals des Kindes gewickelt und deshalb seine Bewegungen sowie die Sauerstoffzufuhr vermindert. “Es ging alles so schnell, ich hatte gar keine Zeit mir klarzumachen, dass es jetzt auf die Welt kommt”, erinnert sich Emily. Nach der Geburt muss das neugeborene Mädchen 20 Wochen auf der Frühchenstation verbringen. Mittlerweile ist es gesund und kräftig genug, um zur Familie nach Hause zu können.

Dass sie ihre Tochter überhaupt gesund im Arm halten darf, dafür dankt die zweifache Mutter der “Count for Kicks”-App. Diese wurde von fünf Frauen entwickelt, deren eigenen Babys als Totgeburt zur Welt kamen und die andere Mütter vor diesem Schicksal bewahren wollten.

In diesem Video kannst du dir (auf Englisch) den ganzen Bericht ansehen:

 

 

“Wir verdanken diesen Frauen mehr, als wir jemals sagen könnten – das Leben unserer Tochter”, meint Emily. “Was sie aus ihrer eigenen Tragödie gemacht haben, rettet das Leben anderer.” Und daran wird die Mutter jedes Mal erinnert, wenn sie das Lächeln auf dem Gesicht ihrer kleinen Tochter sieht.

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