„ICH STEHE NUR AUF MAGERSÜCHTIGE!“ – WIE MÄNNER JUNGE MÄDCHEN ZUM HUNGERN ZWINGEN

35 Kilo Körpergewicht bei einer Größe von 180cm. Die spitzen Knochen stehen weit hervor und das Gesicht ist eingefallen. Sie sieht krank aus, doch für ihren Freund ist sie immer noch nicht dünn genug. Als wäre Magersucht als solche nicht schon super grausam, gibt es tatsächlich Typen, denen erst bei diesem extrem knochigen Anblick so richtig einer abgeht. Skinny- oder auch Knochen-Fetisch nennt sich diese absurde Vorliebe. (Ja, es gibt tatsächlich einen Namen dafür.) Statt den Mädchen und Frauen aus der Sucht zu helfen, stürzen ihre Verehrer sie zum eigenen Vergnügen immer tiefer hinein. Was für Ausmaße dieser perverse Fetisch annehmen kann, liest du jetzt.

Wie dünn ist zu dünn? – Photo via Visual hunt

Im Internet finden sich leider genug Bilder von jungen abgemagerten Mädchen, die diesen Ekelpaketen von Männern als Wixxvorlage dienen. Erst wenn die Knochen weit und spitz herausstehen, bewegt sich auch der Knochen in ihrer Hose. Mittlerweile ist sogar die Pornoindustrie auf diese kranke Vorliebe aufmerksam geworden – Bedarf scheint es also zu geben. „Skinny Porn“ nennen sie es und preisen ihre Filmchen mit „Scharfen Magersüchtigen“. Sexfilme, bei denen man die ganze Zeit Angst haben muss, dass jemandem ein Knochen brechen könnte – GEIL! Große Titten und Schmollmünder sucht man hier vergebens. Ob das legal ist? Nicht wirklich. Ob das moralisch vertretbar ist: Auf keinen Fall.

Photo credit: Dear, max via VisualHunt.com / CC BY

Dünn fickt gut

Doch das ist nichts im Vergleich zu dem Luxus, sich einfach eine eigene „Knochenbraut“ zu halten. Die Magerfetischisten gewinnen das Vertrauen der gebrochenen Mädchen (gerne auch in Foren, wo sich die betroffenen Mädchen austauschen), geben ihnen Geborgenheit und ein Zuhause. Sie machen sie von sich abhängig, nur um sie noch tiefer in die Magersucht zu stürzen. Wer nicht abnimmt oder gehorcht, wird mit Liebesentzug und Demütigung bestraft. Schlimmer kann man Frauen eigentlich nicht ausbeuten.

„Ich finde Skinnys geil. Ich als kräftiger alter Gorilla knall die dünne. Perfekt. Hauptsache dünn. Und die Essgestörten sind richtig gut.“ – durchschnitt77 

Essstörungen, wie Anorexia und Bulimie, sind alles andere als richtig gut. Es sind Krankheiten, die Körper und Seele der Betroffenen zerstören. Während Bulimie-Patienten reichlich essen und anschließend alles auskotzen, verweigern Magersüchtige am liebsten sämtliche Kalorien, hungern und wollen so dünn wie nur möglich sein.

Photo credit: Charlotte Astrid via Visualhunt.com / CC BY

Anhänger der „Pro Ana“ oder „Pro Mia“ Bewegungen idealisieren und personifizieren ihre Krankheit sogar bis aufs Äußerste. Ganz nach dem (ungesunden) Motto: „It’s not a diet, it’s a lifestyle!“Magerfetischisten, die sie dabei unterstützen, haben leichtes Spiel. Dabei fliehen Frauen gerade nach sexuellen Übergriffen oder einer Vergewaltigung in die Magersucht, um ihre weiblichen Reize zu minimieren und sich vor der männlichen Begierde zu schützen.

„Mich machte es sehr geil, die einzelnen Knochen zu sehen und auf den ‚eingefallenen‘ Hintern bin ich total abgefahren. Ihre Löcher kamen so geil zur Geltung.“ – TomBenger

Wer aus den Fängen dieser Aasgeier entkommen will, schafft das selten alleine. Hilfe findet man beim Psychologen, bei verschiedenen Beratungshotlines oder am Anfang auch im Freundes- und Familienkreis. Hauptsache, du kommst von diesem Typen weg. Zudem gibt es spezielle Kliniken und Kuren für Menschen mit Essstörungen. Glaub mir, kein Mann auf dieser Welt ist deine Gesundheit wert!

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