Massenmedien räumen ein, dass die CIA ‚Gemäßigte‘ Rebellen nicht nur bewaffnete, sondern ihnen auch monatliche Gehälter zahlte

Die Vereinigten Staaten haben als Teil eines CIA-Programms nicht nur Geld dafür ausgegeben, „Gemäßigte syrische Rebellen“ zu bewaffnen ud trainieren – und dabei ISIS mehr unterstützt als bekämpft -, sondern Berichten zufolge den Rebellen gar monatliche Gehälter gezahlt.

Die Washington Post zitierte abermals ihre berüchtigten „anonym bleibenden US-Beamten“ in einem Bericht am Mittwoch, in welchem behauptet wird, US-Präsident Trump habe beschlossen, das verdeckte Programm der CIA zu beenden, nach dem gemäßigte syrische Rebellen bewaffnet und trainiert wurden, um gegen die Regierung von Baschar al-Assad zu kämpfen, eine Entscheidung, die Russland seit geraumer Zeit angestrebt hatte.“

 

Während eine Bestätigung der Neuigkeiten durch die Trump-Administration noch aussteht, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Bemühungen der Vereinigten Staaten, „Gemäßigte syrische Rebellen“ zu trainieren und auszurüsten, ursprünglich von der Obama-Regierung im Jahr 2013 als Mittel eingeführt worden war, um Präsident Baschar al-Assad in Syrien zu stürzen.

Bei der Berichterstattung über die vermutete Änderung der Politik, folgten die Massenmedien rasch der Washington Post, indem sie es als Erfolg für Russland werten – nicht den Kampf gegen ISIS zu unterstützen, sondern die Beeinflussung der Entscheidung dahingehend, Assad an der Macht zu lassen.

Die New York Times schrieb, „Aber die Entscheidung wird gewiss von den Russen begrüßt werden.“ USA Today beschrieben den Schritt als „Sieg für Assad, Russland und den Iran.“ Und The Hill berichtet , dies sei „ein Sieg für Russland, das seit Jahren diesen Schritt verlangt hat.“

Während ein Bericht der Financial Times Russland als „Assads Haupt-Unterstützer“ bezeichnete und sagte, dass das Land „die USA lange gedrängt habe, die Unterstützung zu beenden„, fügte er der Geschichte ein weiteres Element hinzu, indem er einen Blick auf die syrischen Rebellen wirft, die „sich an ein Programm der CIA-Unterstützung als Symbol der US-Unterstützung in ihrem Kampf gegen Bashar al-Assads Regime geklammert haben.“

Einem Bericht der Financial Times zufolge berichten diese Rebellen, „ihre CIA-Gesprächspartner hätten keine Änderungen bestätigt“ in Bezug auf die Politik, welche ursprünglich von der Obama-Regierung aufgestellt wurde in dem Bestreben, Assad zu stürzen.

„Bislang ist noch nichts bestätigt. Es hat keine Änderungen vor Ort gegeben. Als wir mit den betroffenen Parteien [im Kommandoraum] sprachen, waren sie ebenfalls überrascht über die Nachrichten“, sagte Hassan Hamadeh, Kommandeur der 101. Division der Rebellengruppe, so die Financial Times. „Die Koordination wird fortgesetzt, und alles läuft völlig normal.“

Ein anderer Rebellenkommandeur sagte, dass zwar „die US-Unterstützung seit Monaten zurückgegangen“ sei, die Rebellen jedoch „ihre Gehälter im letzten Monat wie gewöhnlich erhielten.“

Die Idee, dass die CIA monatliche Gehälter an die „gemäßigten syrischen Rebellen“ bezahlt, um gegen Assad zu kämpfen – selbst wenn viele von ihnen weitergehen und sich ISIS anschließen – ist kein neues Konzept.

Der russische Präsident Putin hatte bereits im Jahr 2014 darauf angespielt, als er die Obama-Regierung der Bewaffnung und Ausbildung „derjenigen Syrer, die Assad bekämpften“ bezichtigte und dann feststellte, dass sowohl die „gemäßigten Rebellen“ als auch die „ISIS-Militanten“ Söldner seien, die oftmals für die Seite kämpften, die ihnen das höchste Gehalt zahlt.

„Eine weitere Bedrohung, die Präsident Obama erwähnte, war ISISNun, wer aber hat sie denn bewaffnet? Wer hat die Syrer bewaffnet, die mit Assad kämpften? Wer hat die notwendigen politischen Informationen und das Klima geschaffen, welche diese Situation gefördert haben? Wer hat auf die Lieferung von Waffen in die Gegend gedrängt? Verstehen Sie wirklich nicht, wer in Syrien kämpft? Die meisten sind Söldner. Verstehen Sie, dass sie Geld erhalten? Söldner kämpfen für jede Seite, die ihnen mehr bezahlt. Also bewaffnen sie sie und zahlen Ihnen einen gewissen Betrag. Ich weiß sogar, wie hoch diese Beträge sind. Also kämpfen sie. Nun haben sie die Waffen. Sie können sie natürlich nicht dazu bringen, die Waffen am Ende zurückzugeben. Dann finden sie heraus, dass ihnen woanders ein wenig mehr gezahlt wird … , also gehen sie und kämpfen dort. Dann besetzen sie die Ölfelder.“

Wie berichtet, ist Israel dafür bloßgestellt worden, diese sogenannten Rebellen heimlich zu bezahlen, um Ölstandorte in den Golanhöhen zu schützen, die für die Profite von Investoren wie Jacob Rothschild, Rupert Murdoch und Dick Cheney verwendet werden.

In gleicher Weise neigt laut Putin der Islamische Staat dazu, in den Gebieten, in denen ISIS von Öl profitiert – und die Vereinigten Staaten wegschauen und lieber Gegenden mit Zivilisten bombardieren – höhere Gehälter anzubieten, und als Ergebnis, „verbünden sich die Rebellen von ‚zivilisierten‘ syrischen Oppositionskräften sogleich mit ISIS, weil diese ihnen mehr bezahlen.“

 

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