Mutter war es leid, sich beschämt zu fühlen: “Sind sie bessere Mütter als ich?”

Kinder großzuziehen kann sehr stressig sein, da stimmt wohl jeder zu. Es gibt immer wieder Herausforderungen, die nur schwer zu meistern sind.

Jeder tut jedoch sein Bestes, aber als Mutter wird man oft Opfer von unnötiger Kritik, und egal wie man seine Kinder großzieht, es gibt ja immer jemand, der es besser tun könnte.

Aber Karen Johnson war es leid, beschämt zu werden, und litt oft darunter, dass sie als Mutter nicht gut genug ist.

Sie schrieb einen Facebook Beitrag darüber und versucht nun andere Mütter dazu zu bewegen, sich gegenseitig zu unterstützen und nicht zu beschämen.

“Mädels, ich muss mir etwas von der Seele schreiben.

Mein Haus ist niemals sauber. Niemals. Ich habe Freunde (mit Kindern), deren Häuser makellos sind. Sind sie bessere Mütter als ich? Nein. Bin ich eine bessere Mutter? Nein.

Ich trainiere jeden Tag. Ich habe Freunde, die das nicht tun (damit meine ich nicht, den Kindern hinterherzurennen). Macht dies eine von uns zu einer besseren Mutter? Nein.

Ich habe eine Freundin, die ihre Geburt im Wohnzimmer hatte. Ich schrie im Krankenhausbett, nachdem ich den Kreuzstich bekommen habe. Beide sind gute Mütter.

Ich trinke ein Bier oder ein Glas Wein (manchmal vor meinen Kindern!). Ich bin eine gute Mutter. Meine Nachbarin und gute Freundin trinkt nicht. Auch eine gute Mutter.

“Ich bin ein Schreier. Ich habe eine gute Freundin, die sehr ruhig und geduldig ist. Ich beneide sie. Wir sind beides gute Mütter.

Ich habe freunde, die super organisch leben, chemiefrei und farblos. Meine Kinder essen manchmal Eis zum Frühstück. Die billige Sorte, wo 50 Stück gerade einmal 2 Euro kosten. Ist die eine besser als die andere? Nein.

Ich fluche, aber nicht vor meinen Kindern. Bist du deswegen eine schlechte Mutter? Zur Hölle, nein!”

“Ich bin an der Schule meiner Kinder engagiert, aber ich helfe nicht jeden Tag freiwillig aus oder lebe dort. Sind Mütter, die freiwillig helfen, besser als die, die es nicht tun? Nein. Bin ich diesen Müttern dankbar? JA.

Sind Mütter, die zu Hause sind, besser als die, die arbeiten? NEIN.

Sind Mütter, die arbeiten, besser als die, die zu Hause bleiben? NEIN.

Sind verheiratete Mütter besser als Alleinerziehende? NEIN.

Bist du eine bessere Mutter, wenn du mit deinen Kindern eine exotische Reise unternimmst? NEIN.

Bist du eine gute Mutter, wenn dein nähestes Reiseziel der Park ist? JA.

Kannst du eine gute Mutter sein, wenn du den ganzen Sommer mit vielen Aktivitäten verplant hast? Jap.

Und wenn dein Sommer langweilig ohne Pläne ist? Jap.

“Sind gute Mütter anwesend, wenn deine Kinder fernsehen? Ja.

Spielen sie Videospiele? Ja.

Und wenn du nein sagst? Auch gut. Deine Entscheidung. Du bist auch eine gute Mutter.

Ich bin Christ. Meine Freundin und Nachbarin ist Moslem. Eine andere Freundin hat keine Religion. Wir sind alles gute Mütter.

Meine andere Freundin ist lesbisch. Ihre Kinder haben zwei Mütter. Sie sind beides gute Mütter.

Ich stille meine Kinder. Bin ich besser als die Mütter, die ihren Kindern Ersatznahrung geben? NEIN.

Also worum geht es eigentlich bei dem Ganzen? Können wir alle mal von unserem hohen Ross der Vorurteile heruntersteigen, so für eine Sekunde? Und uns gegenseitig unterstützen? Und einfach mal eingestehen, hallo, dass Mutter sein schwer ist? Du machst einen tollen Job. Deine Kinder großzuziehen kann anstrengend sein, aber du hast es drauf.

Wie toll würde das sein? Einfach nur so ein Gedanke.”

Stimmst du den Worten von Karen zu, und dass wir endlich aufhören sollten, uns gegenseitig zu verurteilen? Teile uns deine Meinung in den Kommentaren mit!

Quelle: Unglaublich.co

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