MUTTERF*CKER WIDER WILLEN. WENN MÜTTER IHRE SÖHNE MISSBRAUCHEN. UND DAMIT DURCHKOMMEN.

“Ich will, dass du der beste Liebhaber aller Zeiten wirst. Alle Frauen sollen sich später nach meinem Sohn die Finger lecken. Also stell dich nicht so an, es ist nur zu deinem Besten!” Und mit diesen Worten zieht deine Mutter dich zu sich auf die Matratze, zieht euch beide aus, setzt sich auf dich und probiert am eigenen Leib deine “Liebhaber-Qualitäten” aus. Und du wünschst dir, du könntest draußen bei deinen ahnungslosen Freunden sitzen und die weibliche Geschlechtsorgane nur aus Pornos kennen. Die nicht wissen, wo der G-Punkt ihrer eigenen Mutter liegt. So wie du.

Wie viele Jungs in Deutschland täglich von ihren Müttern vergewaltigt werden und warum so viele Opfer ihre Qualen verschweigen, liest du jetzt. 

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Mutterliebe und Sex passen nicht zusammen. Doch. Leider.

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Falls dir beim Lesen gerade ein bisschen Kotze hochgekommen ist: Gut so. Denn so oder so ähnlich ergeht es jeden Tag vielen kleinen und größeren Jungs in Deutschland. Kindern, Teenagern. Sie werden von ihren Müttern, sexuell missbraucht, und niemand wird es je erfahren. Es ist ein Tabuthema. “Männern passiert so etwas doch nicht”, oder, schlimmer noch, “auf alten Gäulen lernt man reiten”. Dumm nur, wenn der “alte Gaul” die engste Bezugsperson ist, die man haben kann: Die eigene Mutter.

Wie viele weibliche Missbrauchstäterinnen es in Deutschland gibt, ist weitestgehend unbekannt. Statistiken sind sehr wage; laut dem BKA waren im Jahr 2011 in 4,1% der aktenkundigen Fälle von Kindesmissbrauch Frauen die Täterinnen. 6,9% des sichergestellten kinderpornografischen Materials wurde beim weiblichen Geschlecht gefunden. Bei Müttern, Ehefrauen, netten Tanten.

Die Dunkelziffer? Viel, viel höher.

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Was nach einem verschwindend geringen Anteil klingt, ist wahrscheinlich die Untertreibung des Jahrhunderts. Davon sind Psychologen, die mit den männlichen Opfern arbeiten, fest überzeugt. Mindestens 10% sollen es in Wahrheit sein. Neue Studien aus England halten einen Wert von 20% aller Missbrauchsfälle für realistisch. Und dann gibt es die Psychotherapeuten und Ermittler, die überzeugt sind, dass die Hälfte aller Missbrauchstäter weiblich sind. Und dass die überwältigende Mehrheit von ihnen nie dafür belangt werden wird.

Der Mythos der sanften weiblichen Sexualität

Ein Grund dafür, dass so wenig über den sexuellen Missbrauch durch Mütter bekannt ist, ist der Mythos der reinen, unschuldigen Mutterliebe, die gar nicht mit sexuellem Verlangen in Verbindung gebracht wird. Wo Außenstehende bei einem Vater, der engen Körperkontakt zu seiner Tochter sucht, schon Sodom und Gomorrha schreien, macht sich niemand darüber Gedanken, ob die abendliche Kuschelrunde mit ihrem Sohn einer Mutter ein feuchtes Höschen beschert. Und das passiert nicht selten.

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Und genau in dieser Grauzone findet der Missbrauch durch Mütter in der Regel statt. Das macht die Gewalt, die sie ihren meist noch sehr jungen Söhnen antun, noch grausamer.

Liebreiz, Verlockung, Manipulation

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Wo Männer eher dazu neigen, sich mit (körperlicher) Gewalt zu nehmen, was sie wollen, gehen weibliche Sextäterinnen perfider vor. Söhne werden schon im Kindesalter dazu gebracht, “Mama mal da unten anzufassen” oder “Mama eine Freude zu machen”. Den missbrauchten Söhnen wird eingeredet, dass sie nur eine besonders liebevolle Beziehung zu ihrer Mutter haben und dass es ‘normal’ sei, seine Kinderhände in Mutters Vagina zu stecken. Und so kann es passieren, dass 11-jährige Jungs täglich Sex mit der eigenen Mutter haben müssen und das für vollkommen normal halten. Auch wenn sich alles in ihnen dagegen sträubt.

Weigern sie sich, holen die Mütter wahlweise mit der “Dir hat es doch auch gefallen!”- oder der “Wenn du nicht tust, was ich dir sage, liebe ich dich nicht mehr!”-Keule aus. Und schlagen zu.

Mutter”liebe” wird zum grausamsten aller Druckmittel

Von der engsten Bezugsperson so benutzt zu werden, geht an den Jungs genauso wenig spurlos vorbei, wie an Mädchen. Nur, dass sie noch weniger Möglichkeiten haben, sich jemandem anzuvertrauen. Denn das Männlichkeitsklischee schließt die Opferrolle bis heute aus: Ein “richtiger” Mann wird kein Opfer – schon gar nicht, wenn die Täterin weiblich ist.

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“Wow, sei doch doch froh!”, oder “Geil, ich wünschte, mich würde mal eine ältere Frau ranlassen!” sind oft noch die harmlosen Kommentare, die sich sexuell missbrauchte Männer anhören dürfen. Und die sie – oft für immer – zum Schweigen bringen. Aus Selbstschutz reden sich viele Jungs schließlich ein, den Missbrauch genossen zu haben. Nur so werden die Gefühle von Ohnmacht halbwegs erträglich.

Das in Stücke gehauene Urvertrauen bringt es allerdings nicht zurück.

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