NACH FLÜCHTLINGS-POST: JETZT ERMITTELT DIE POLIZEI GEGEN 13.000 FACEBOOKER

Der Zoff um den Facebook-Post über eine Auseinandersetzung zwischen einem Kleingartenbesitzer aus Chemnitz und einem Asylbewerber geht weiter.

Und wie. Jetzt ermittelt die Polizei auch gegen mehr als 13.000 Facebooknutzer, die unter dem Beitrag Kommentare hinterlassen hatten.

Bürger meldeten der Polizei zahlreiche eventuell strafbare Kommentare unter dem Beitrag des Chemnitzers.

„Die mögliche Bandbreite reicht von Volksverhetzung über Beleidigung bis Androhung von Straftaten“, sagt Polizeisprecher Andrzej Rydzik (31).

Viele Beiträge sind zumindest gegen die Menschenwürde – die Beiträge würden nun geprüft. Polizeisprecherin Jana Kindt: „Einige Poster werden Post von der Polizei bekommen. Klassisch, mit Vorladung.“

Die Polizei ermittelt auch gegen eigene Beamte, die den Kleingarten-Fall aufgenommen hatten. Sie sollen den Chemnitzer zur Selbstjustiz aufgefordert haben.

 

 

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