Passagiere binden blutigen Fluggast mit Gurt fest

Dieser Urlaub war hart verdient…

Der Weg zum Urlaub ist gepflastert mit viel Arbeit, Mühen und langen Tagen, die einfach nicht vergehen wollen. Dementsprechend groß ist die Sehnsucht nach Entspannung, nach Abschalten, nach Sorglosigkeit. Das ist es, was sich die meisten Leute erwarten, wenn sie hoffnungsfroh mit gepackten Koffern auf den Flughafen fahren. Die ausgelaugten Nerven und Beschwerden lassen sie daheim. Die brauchen sie nicht.

Hat man sich die Zeit gut eingeteilt, ist man pünktlich am Airport, pünktlich am Gate, das Gepäck ist aufgegeben und man wartet nur mehr auf den Einlass in die Maschine. Wenn man eine gute Fluggesellschaft erwischt hat, passt das Entertainment-Programm im Flieger. Man kann ein wenig Sport schauen und die anderen Passagiere beobachten während man darauf achtet, am Arm nicht zu viel Kontakt mit dem Sitznachbarn zu haben.

Erneut Vorfall in Flugzeug

Womit die wenigstens Passagiere einer Airlines rechnen ist wohl ein Vorfall, wie er sich diese Woche abgespielt hat. Genauer gesagt geht es um einen Flug von Moskau nach Antalya. Ein Passagier zuckte vollkommen aus. Der Grund ist nicht bekannt. Offensichtlich dürfte er alkoholisiert gewesen sein. Er führte sich wie wild auf und schlug auf den Sessel ein, der vor ihm lag. Auf dem Video, das die Öffentlichkeit erreicht hat, ist zu sehen, wie er herumschreit. Er ist voller Blut und scheint die Kontrolle über sich vollends verloren zu haben.

Passagiere nehmen die Sache selbst in die Hand

Die Reisenden reagierten ganz unterschiedlich auf den Verrückten. Während die einen sich eher zurückhielten oder die Situationen ignorierten, wollten andere handeln. Als die Crew sich weigerte, den Mann physisch festzuhalten, ergriffen die anderen Mitreisenden die Initiative. Gemeinsam drückten sie den Mann in seinen Sitz bis er am Rücken lag. Er wehrte sich heftig. Die Fluggäste banden ihn schlussendlich mit einem Sicherheitsgurt an seinem Platz fest. Als das Flugzeug landete, wartete die Polizei bereits auf den Störenfried um ihn mitzunehmen. Nach der Aktion brauchten die Passagiere des Fluges ihren Urlaub wahrscheinlich erst recht.

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