Russische Entdeckung starker mysteriöser Radiosignale eines sonnenähnlichen Sterns entfacht Spekulation über Außerirdische

Unter extraterrestrischem Leben, das üblicherweise als außerirdisches Leben bezeichnet wird, versteht man Leben, das ursprünglich nicht von der Erde stammt. Einige Kosmologen glauben, dass außerirdisches Leben von einfachen bakterienähnlichen Organismen bis hin zu Zivilisationen reicht, die viel weiter entwickelt sind als diejenigen von Menschen.

Einige Exobiologen vermuten auch, dass außerirdisches Leben existiert, obwohl es keinen empirischen Beweis dafür gibt. Unter Exobiologie versteht man das Wissen und die Erforschung von außerirdischem Leben.

Ebenfalls wurde die Öffentlichkeit mit zahlreichen Science-Fiction-Filmen über außerirdisches Leben konfrontiert. Dies hat das öffentliche Interesse bei der Suche nach außerirdischem Leben verstärkt, besonders innerhalb eines westlichen Publikums. Einige Forscher befürworten aggressive Methoden, um mit außerirdischem Leben Kontakt aufzunehmen.

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Jedoch glauben einige, dass das Kontaktieren von Außerirdischen für die Menschheit gefährlich sein wird. Es gibt andere Forscher, die außerirdischem Leben vollkommen skeptisch gegenüberstehen.

Seit Mitte des 20. Jahrhundert gab es bei Forschern einen signifikanten Anstieg bei der Suche nach Anzeichen außerirdischer Intelligenz. Radioantennen wurden aufgestellt, um mögliche extraterrestrische Signale aufzuzeichnen; auch wurden Teleskope errichtet, um nach potenziell bewohnbaren extrasolaren Planeten zu suchen.

Es hat sich nun herausgestellt, dass russische Astronomen, die an der Suche nach extraterrestrischer Intelligenz (SETI) beteiligt sind, ein starkes mysteriöses Radiosignal eines sonnenähnlichen Sterns entdeckt haben, der sich in ungefähr 94 Lichtjahren Entfernung von der Erde befindet. Lichtjahre sind eine Längenheit, die informell dazu benutzt wird, um astronomische Entfernungen zu beschreiben. Ein Lichtjahr entspricht ungefähr 9 Billionen Kilometern.

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Laut den russischen Forschern wurden die seltsamen Radiosignale aus der Richtung von HD164595 entdeckt. Die Forscher gaben bekannt, dass das Radioteleskop Ratan-600 in Selentschukskaja das Signal entdeckte. Tatsächlich entdeckten die Russen das Signal bereits 2015, entschieden sich aber dafür, es bis zum 27. August 2016 geheim zu halten. Es ist unklar, warum sie es bis vor Kurzem geheimhielten.

Das internationale Team von Astronomen (Messaging Extraterrestrial Intelligence/METI), die nach außerirdischem Leben suchen, teilte mit, dass es außergewöhnlich ist, was die Russen festgestellt haben, und möglicherweise zur Entdeckung von außerirdischem Leben führen könnte.

Der italienische Astronom Claudio Maccone, der zusammen mit seinem Team das Signal der Russen untersuchte, erklärte, dass das Signal ein aussichtsreicher Kandidat für SETI sei. Maccone sagte, dass es immer eine Möglichkeit für die Entdeckung einer nahegelegenen Zivilisation gebe, wenn ein starkes Signal entdeckt werde.

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METI-Präsident Douglas Vakoch sagte, dass das Signal beweisen werde, dass es irgendwo Leben jenseits dessen gibt, was auf der Erde existiert, wenn sich das Signal als künstlich herausstellen sollte.

In einem CNN-Interview sagte er: Das Signal von HD 164595 ist verblüffend, weil es aus der Umgebung eines sonnenähnlichen Sterns kommt, und wenn es künstlich ist, ist seine Stärke groß genug dafür, dass es eindeutig von einer Zivilisation hervorgebracht wurde, deren Fähigkeiten diejenigen der Menschheit übersteigen.

Vakouch sagte weiterhin, dass trotz des Interesses, welches die Entdeckung innerhalb der Astronomie-Gemeinde entfacht hat, die Astronomen zusammenkommen müssen, um die Entdeckung zu analysieren und die Feststellung glaubhafter zu machen. Er sagte: Ohne Bestätigung von einem unabhängigen Observatorium, besitzt ein mutmaßlich von Außerirdischen stammendes Signal keine sehr hohe Glaubwürdigkeit.

Paul Gilster von der Tau Zero Foundation, die interstellare Forschung betreibt, sagte CNNebenfalls, dass wenn das Signal künstlich sei, seine Stärke vermuten lässt, dass es von einer fortschrittlicheren Zivilisation stamme, als derjenigen, die derzeit auf der Erde existiert. 

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Gilster machte deutlich, dass solch eine Zivilisation wahrscheinlich Typ II auf der Kardaschow-Skala entspreche. Die Kardaschow-Skala wurde von einem russischen Astronomen namens Nikolai Kardaschow eingeführt, um das Niveau des technologischen Fortschritts einer Zivilisation auf der Grundlage der Menge an Energie zu bestimmen, die eine Zivilisation zur Kommunikation einzusetzen vermag.

Laut Experten ist die menschliche Spezies zum jetzigen Zeitpunkt auf der Skala irgendwo in der Nähe von Typ I angesiedelt, wobei eine Zivilisation die verfügbare Energie ihres eigenen Planeten einschließlich Sonnenenergie, Wind, Erdbeben und anderer Energiequellen nutzen kann. Es wird gesagt, dass eine Zivilisation des Typs II die Gesamtheit der Energie nutzen könne, die ihr Stern ausstrahle, was Abermilliarden von Watt entspricht.

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Kürzlich enthüllte das wöchentliche deutsche investigative Nachrichtenmagazin Der Spiegel, dass Forscher an der Europäischen Südsternwarte (ESO) einen neuen erdähnlichen Planeten entdeckt haben, der Wasser enthält. Mehrere Versuche von Journalisten, den Spiegel-Bericht entweder zu bestätigen oder zu widerlegen, haben sich als vergeblich herausgestellt, was einige Verschwörungstheoretiker zu der Aussage veranlasst, dass die Organisation einen von Außerirdischen bewohnten Planeten entdeckt hat und ihn vor der Öffentlichkeit geheimhält.

 

Quelle: http://derwaechter.net

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