WEGEN CYBERMOBBING? UMSTRITTENE JÄGERIN NIMMT SICH DAS LEBEN

Cybermobbing ist bekanntlich nicht zu unterschätzen. Jetzt aber soll er zum Tod einer jungen Spanierin geführt haben. Was steckt dahinter?

Wie verschiedene Medien berichten, soll die 27-jährige Spanierin Melania Capitan sich das Leben genommen haben, weil sie im Internet von Tierschützern angefeindet worden sein soll.

Der Grund: Melania hatte ein umstrittenes Hobby: Sie ging gerne auf die Jagd, erlegte Tiere und präsentierte sich in den sozialen Netzwerken stolz blutverschmiert.

Dass so etwas nicht nur auf Gegenliebe stößt, überrascht nicht – kann auch die Spanierin nicht völlig unerwartet getroffen haben. Doch ist das wirklich der Grund, warum sie sich selbst umbrachte?

Immerhin heißt es auf ihrer Instagram-Seite klar und deutlich: “Defenderé y viviré mi pasión” (“Ich werde meine Leidenschaft verteidigen und leben.”) Sie scheint eine Kämpferin gewesen zu sein.

Ein offizielles Untersuchungsergebnis der Polizei gibt es noch nicht. Demnach gäbe es zwar einen Abschiedsbrief, der Inhalt ist aber nicht veröffentlicht worden.

Das erschreckende an der Geschichte aber bleibt: Auch nach ihrem Tod gehen die Anfeindungen bei Facebook und Instagram weiter. Während die einen ihr Beileid ausdrücken, sehen manche in ihrem Ableben gar Gerechtigkeit. Eine Frau schreibt beispielsweise bei Facebook, sie habe Tieren das Leben zur Hölle gemacht und komme nun selbst in die Hölle.

Zur Jagd kann man stehen, wie man will. Doch auch Donald Trump Jr., der Sprössling des US-Präsidenten sah sich in den letzten Wochen einem Shitstorm ausgesetzt, weil er einem Elefanten den Schwanz abschnitt (TAG24 berichtete).

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