DARUM VERTRAGT IHR ALKOHOL MIT DEN JAHREN IMMER SCHLECHTER

Habt Ihr Euch auch schon gefragt, weshalb Ihr mit zunehmendem Alter nach einer feuchtfröhlichen Sause eine gefühlte Ewigkeit unter einem fiesen Kater leidet? Dafür gibt es wichtige Gründe!

Eine durchzechte Nacht ist mit 20 kein Problem. Auch die 30-Jährigen können noch gut mithalten. Doch spätestens ab Mitte 30 tun uns solche Nächte weh: Danach kann schon mal bis zu drei Tage Wunden lecken angesagt sein, inklusive Schädeldröhnen und mindestens einem verschlafenen Tag.

Werden wir alt? Ja! Und darin steckt auch schon die Erklärung. Je älter wir werden, umso langsamer erholt sich der Körper. Alkohol wird nicht mehr so problemlos abgebaut und die Partynacht im Allgemeinen schlechter verdaut. Dass der Stoffwechsel und die Regenerationsphasen im Laufe der Jahre länger dauern, ist also ein ganz natürlicher Vorgang.

Genauso wie schwere Krankheiten oder Muskelkater nach dem Sport, fordert auch Alkoholkonsum unseren Körper umso stärker heraus, je älter wir werden. Das liegt in erster Linie an den Nervenzellen, die ihren Job nicht mehr ganz so tüchtig erledigen, wie noch in jungen Jahren. Dazu kommt der geringer werdende Flüssigkeitsgehalt in den Zellen. Dabei spielt er eine entscheidende Rolle beim Alkoholabbau. Folglich ist die Alkoholkonzentration im Blut höher. Und je mehr Ihr trinkt, umso heftiger ist der Rausch und umso fieser auch der Kater.

Doch auch Euer Immunsystem läuft nicht mehr so auf Hochtouren. Antioxidantien, die sich um schädigende Stoffe im Körper kümmern, werden weniger produziert. Und so gut er auch schmeckt – Alkohol ist am Ende eben auch nur ein Gift, mit dem unser Körper klarkommen muss.

Ein letzter wichtiger Punkt, der nicht unterschätzt werden sollte: Eure Lebensumstände verändern sich. Ihr geht arbeiten, tragt Verantwortung – möglicherweise auch für Eure eigene Familie. Kinder, tägliche Aufgaben bewältigen, Anstrengungen im Job – das alles ist nicht plötzlich vom Tisch, nur weil Ihr nach einem Gelage schlecht (oder gar nicht) geschlafen habt.

Denn auch die Produktion des körpereigenen Hormons Melatonin, das die Schlaf- und Wachzeiten reguliert, lässt mit der Zeit nach. Unter Alkoholeinfluss ist die Nachtruhe dann auch wegen des gestörten Melatoninhaushaltes wenig erholsam und oft zu kurz.

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