SCHWIMMER BLEIBT BEI WORLD MASTERS CHAMPIONSHIPS EINFACH STEHEN: AUS GUTEM GRUND

Nach dem Terroranschlag in Barcelona, bei dem 14 Menschen ums Leben kamen, wollte der Spanier Fernando Álvarez ein Zeichen setzen.

Da der Sportler am Samstag bei den “World Masters Championships” (Senior-Meisterschaften) in Budapest zu einem 200-Meter-Schwimmen antrat, hatte er eine Bitte an die Verantwortlichen. Seine Idee war es, zusammen mit den anderen Schwimmern, vor dem Wettkampf eine Schweigeminute einzulegen.

Dieser Vorschlag kam bei den Entscheidern, trotz mehrfacher Bitte seitens Álvarez, gar nicht gut an und sie weigerten sich standhaft.

Daraufhin lies sich der Spanier etwas neues einfallen. Als der Startschuss zum 200-Meter-Schwimmen fiel, blieb er auf seinem Startpodest einfach stehen und sah den anderen beim Rennen zu.

Von seinem Heimatverein “Natación Cádiz” wird der “Nicht”-Schwimmer nun gefeiert, insbesondere seit seine Aktion in einem Facebook-Video zu sehen ist, berichtet “Huffington Post Spain”.

Das Video wurde schon über 100.000 Mal aufgerufen und wird vermutlich sehr viel länger in Erinnerung bleiben, als der eigentliche Wettkampf.

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