UN-Bericht: 7 Millionen Menschen im Jemen unmittelbar vom Hungertod bedroht

Nach einem Bericht, der am vorigen Donnerstag vom UN-Büro für die Koordinierung Humanitärer Angelegenheiten (OCHA) veröffentlicht wurde, stehen sieben Millionen Menschen im Jemen kurz vor dem Verhungern, während 2,3 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Unterernährung leiden.

Ein Drittel der Gesamtbevölkerung braucht humanitäre Hilfe und Schutz, so der Bericht, der auch darauf hinweist, was dort besonders dringend benötigt wird, einschließlich Unterkunft, Nahrung, Wasser, Gesundheitsdienste, Hygiene und Sicherheit.

Die 407 vertriebenen Familien versammelten sich in einem Lager außerhalb der Stadt Khamir im Amran-Gouvernement (Norden).

Der Bericht weist darauf hin, dass unschuldige Zivilisten im Jemen von einem brutalen Konflikt betroffen sind.

Der Bericht fügt hinzu, dass seit der Eskalation des Konflikts mehr als drei Millionen Menschen ihre Häuser auf der Suche nach Sicherheit und Sicherheit verlassen habe, während sich zwei Millionen Menschen noch überall im ganzen Landesinneren als Vertriebene aufhalten.

Die UNO äußerte ihre tiefe Besorgnis über den schlimmsten Ausbruch der Cholera-Epidemie weltweit und wies darauf hin, dass die Bürger an eigentlich behandelbaren Krankheiten sterben, da die grundlegenden Gesundheitsdienste nicht mehr zur Verfügung stehen.

Seit dem Herbst 2014 erlebt der Jemen einen Krieg zwischen den Regierungskräften auf der einen Seite und den bewaffneten Kämpfern der Houthi-Gruppe sowie Kräften, die dem ehemaligen Präsidenten Ali Abdullah Saleh ergeben sind, auf der anderen Seite.

Der Krieg hat zu schwierigen menschlichen und gesundheitlichen Bedingungen geführt, zusätzlich zu einer starken Verschlechterung der Wirtschaft dieses ohnehin armen Landes.

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