ZDF Dokumentation zeigt zum ersten Mal Wahrheit über Krankenkassen

Offiziell stehen die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland seit 1992 in Konkurrenz zueinander. Das soll ihre Leistungen anfeuern und so den Versicherten nutzen.

Eigentlich sollen Deutschlands gesetzliche Krankenkassen für die Gesundheit der Menschen sorgen. Doch die ZDF-Dokumentation „Zoom“ zeichnet ein ganz anderes Bild. Demnach geht es den Kassen vor allem um eines: um Geld.

So zitiert die Doku etwa Wolfgang Wodarg, einst Gesundheitspolitiker und nun Gesundheitsexperte und Kritiker des Systems. 1992, zwei Jahre bevor Wodarg in den Bundestag einzog, wurde entschieden, dass Bürger ihre Krankenkasse künftig selbst auswählen konnten. Das sollte für einen Wettbewerb sorgen, der möglichst gute Leistungen hervorbringt.

Doch Wodarg kritisiert: „Es bleiben nicht die übrig, die sich besonders gut um die Versorgung derjenigen kümmern, die die Hilfe am nötigsten haben, sondern die, die wirtschaftlich am cleversten sind.“

Der Vorwurf der Reporter: Die Krankenkassen sparten immer mehr an notwendigen Leistungen– und gäben gleichzeitig immer mehr für sekundäre Dinge aus.

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