SOLDATEN SCHIESSEN AUF SÄCHSISCHE FLÜCHTLINGS-HELFER

Sächsische Aktivisten der Gruppe „Mission Lifeline“ haben im Mittelmeer ihre lange angekündigte Hilfsaktion zur Rettung von Flüchtlingen gestartet.

Am Dienstag nahmen sie die ersten Schiffbrüchigen vor der libyschen Küste auf – und wurden prompt unter Beschuss genommen.

Für die Rettungsaktion hatten die Sachsen extra ein Boot ausgerüstet und losgeschickt.

Am 21. September war die „Lifeline“ von Italien aus ausgelaufen. Laut Schiffsortungsdienst „marinetraffic.com“ kreuzte das Schiff nur wenige Seemeilen nordöstlich der libyschen Hauptstadt Tripolis im Mittelmeer.

Am Dienstag nahmen die Aktivisten nach eigenen Angaben auch erstmals afrikanische Flüchtlinge auf, retteten so mehr als 200 Menschen von drei Booten.

Dabei geschah der Zwischenfall: Ein Schnellboot der libyschen Küstenwache kam herangerauscht, Soldaten eröffneten laut Helfern das Feuer. Dabei wurde direkt in Richtung der „Lifeline“ geschossen.

Glücklicherweise wurde keiner der Lifeline-Helfer verletzt. Philipp Hahn, Leiter der Aktion, teilte im Anschluss mit: „Die Küstenwache hat versucht, uns einzuschüchtern.“ Nach einem Wortgefecht habe das Team die Rettung von etwa 60 Flüchtlingen aus einem Holzboot fortgesetzt.

Die etwa zwei Dutzend Helfer aus Sachsen wollen weitermachen.

Quelle: www.tag24.de

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