ZAHNARZT-GATTIN WILL MALER VERFÜHREN, DER BLEIBT HART

Sachen gibt’s! In Bonn wollte die Frau eines Zahnarztes einen Maler verführen. Der ist auf die Baggerversuche der Dame nicht angesprungen. Sie sahen sich vor Gericht wieder.

Lachshäppchen und Sekt, das war einem Maler aus Köln wohl zu etepetete. Auf diese Avancen einer Zahnarztgattin hatte er so überhaupt keine Lust. Der gute Mann wollte seine Arbeit machen: die Wände streichen. Dazu kam es nicht, auch nicht zum Sex. Also packte er seine Sachen wieder ein und ging. Doch das ließ die Frau nicht auf sich sitzen!

In der vergangenen Woche trafen sich die Frau, ihr Mann und der Maler wieder – vor dem Landgericht Bonn. Das Ehepaar hatte behauptet, mit den Malerarbeiten nicht zufrieden gewesen zu sein und verklagte deshalb den Malerbetrieb auf knapp 1500 Euro für die Mängelbeseitigung. Der Malermeister aber blieb dabei: Er habe im Haus keinen seiner Pinsel ausgepackt. Keinen!

Er sei pünktlich zum Termin im Haus des Zahnarztes erschienen, dort habe die Frau (59) ihn mit Leckereien empfangen – und eindeutige Signale für ein Schäferstündchen gesendet. Das wollte er aber nicht. Daraufhin sei es zum Streit gekommen: “Leicht angezickt stand sie neben mir. Sie bestand darauf, dass ich mit ihr frühstücke”, zitiert der “Bonner General-Anzeiger” die Aussage des 45-Jährigen vor Gericht.

Einen Tag später wollte der Maler die vereinbarten Arbeiten doch noch durchführen, aber die Tür blieb zu. Stattdessen bekam er die Rechnung in Form einer Klage serviert. Denn der Zahnarzt glaubte, der Fachmann hätte gepfuscht: fleckige Wände, dicke Farbtropfen in der ganzen Wohnung, verschmierte Steckdosen. Die Beseitigung der Mängel kostete ihn 1436,43 Euro.

Dass seine Frau selbst versucht hatte, die Malerarbeiten auszuführen, gab sie erst später kleinlaut zu, als das Gericht ihr keinen Glauben schenkte. Ebenso, dass sie versucht hatte, den Malermeister zu verführen. Freispruch für den Maler. Dem Ehemann war’s nur peinlich.

Quelle: tag24.de

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