Er bastelt die Zukunft – Neuer Vertrag für den HSV-Juwelier

Seit 2014 ist Bernhard Peters als Direktor Sport beim HSV

Die U21 – Ta­bel­len­füh­rer: zehn Spie­le, acht Siege, zwei Un­ent­schie­den.
Die U19 – Ta­bel­len­füh­rer: sie­ben Spie­le, sechs Siege.
Die U17 – Vier­ter (mit einer Par­tie we­ni­ger): sie­ben Spie­le, fünf Siege, zwei Un­ent­schie­den.
Die U15 – Ta­bel­len­füh­rer: vier Spie­le, vier Siege.

Der HSV-Nach­wuchs ist so gut wie seit vie­len Jah­ren nicht mehr. Und das, ob­wohl der Klub deut­lich we­ni­ger in seine Ta­len­te in­ves­tie­ren kann als die Li­ga-Kon­kur­ren­ten Wolfs­burg oder Leip­zig.

Das Kon­zept greift. Dafür ist seit gut drei Jah­ren Bern­hard Pe­ters (57) ver­ant­wort­lich. Ex-Boss Diet­mar Bei­er­sor­fer (53) hatte Pe­ters 2014 aus Hof­fen­heim ab­ge­wor­ben, für ihn den Pos­ten des „Di­rek­tor Sport“ ge­schaf­fen.

In­zwi­schen ist Pe­ters der HSV-Ju­we­lier. Der Mann, der die Ju­we­len des Klubs fun­keln lässt.
An­fangs wurde der frü­he­re Ho­ckey-Trai­ner im Um­feld kri­tisch be­äugt. Nun spre­chen die Fak­ten für ihn. Des­we­gen soll Pe­ters beim HSV einen neuen Kon­trakt un­ter­zeich­nen.

Der ak­tu­el­le Ver­trag läuft bis Som­mer 2018. Die Ver­hand­lun­gen über eine Ver­län­ge­rung lau­fen. Nach BILD-In­for­ma­tio­nen sind beide Sei­ten stark an einer Ei­ni­gung in­ter­es­siert.
Das kommt nicht über­ra­schend. Pe­ters hat dem Nach­wuchs eine Struk­tur ge­ge­ben. An­ge­fan­gen beim Cam­pus. Da schmiss er die ver­un­glück­te Pla­nung von Ex-Vor­stand Joa­chim Hilke (50) kom­plett um – von einem sinn­lo­sen PR-Ge­bäu­de in ein durch­dach­tes Trai­nings­zen­trum.
Die per­fek­ten Be­din­gun­gen nutzt der Klub. Pe­ters lässt die Youngs­ter immer wie­der mit Spe­zi­al-Trai­nern (u.a. die Ex-Pro­fis Ma­ha­da­vi­kia, Rahn) in­di­vi­du­ell an ihren De­fi­zi­ten ar­bei­ten. Ach­tet zudem dar­auf, dass Schu­le und Aus­bil­dung, aber auch die Men­ta­li­tät der Ta­len­te nicht zu kurz kom­men.

Jetzt schnup­pern immer mehr Ta­len­te am Pro­fi-Ka­der: Tats­u­ya Ito (20), Jann-Fie­te Arp (17), Tör­les Knöll (20) sowie Va­si­li­je Jan­ji­cic (18) kamen diese Sai­son be­reits zum Ein­satz. Mit Jonas Be­hou­n­ek (19) und Pa­tric Pfeif­fer (18) trai­nie­ren zwei Ver­tei­di­ger re­gel­mä­ßig im Team von Chef-Trai­ner Mar­kus Gis­dol (48) mit. Und mit dem zu­letzt ver­letz­ten Mats Köh­lert (19/Ad­duk­to­ren) haben die Ham­bur­ger noch ein Top-Ta­lent in der Hin­ter­hand.
Pro­ble­me hat der HSV zu Hauf. Aber der Nach­wuchs funk­tio­niert.

Quelle: Bild.de

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