DROGEN, PROSTITUTION, MORD: AGGRESSIVE OBDACHLOSE VERBREITEN ANGST UND SCHRECKEN

Die grüne Oase im Herzen Berlins verkommt immer mehr zum verschmutzten und aggressiven Campingplatz von vielen osteuropäischen Obdachlosen. Der Bezirk ist überfordert und ruft nun um Hilfe, wie die Berliner Morgenpost berichtet.

“Unsere Mitarbeiter aus dem Grünflächenamt brauchen dringend Hilfe, die Situation im Großen Tiergarten ist völlig außer Kontrolle”, sagte der Bürgermeister des Bezirks Mitte, Stephan von Dassel (50, Grüne) am Freitag.

Die Mitarbeiter des Grünflächenamtes seien mit der Situation im Tiergarten vollkommen überfordert. Zu aggressiv und kriminell treten die Obdachlosen, die überwiegend aus Osteuropa nach Berlin kommen, in Erscheinung. “Wir müssen andere Maßnahmen ergreifen, mit der bisherigen Politik kommen wir nicht weiter”, forderte der Grünen-Politiker.

Vor allem Drogendelikte, Prostitution und wildes Lagern seien die Hauptproblem. Doch seit dem Mord an der Schlossherrin Susanne F. vor einem Monat im Großen Tiergarten (TAG24 berichtete), hat das Ausmaß der Gewalt seinen Höhepunkt erreicht.

Laut Dassel haben schon immer Obdachlose im Tiergarten campiert, allerdings ist die aktuelle Lager weitaus bedrohlicher geworden.

“Inzwischen zählen wir aber 50 bis 60 Menschen, die hier übernachten”, so der Bezirksbürgermeister zum Tagesspiegel. Ein kleiner Teil davon sind Deutsche mit Anspruch auf Sozialhilfe, die sich eigentlich nur über das Job-Center aufregen.

Der Großteil der Wohnungslosen setzt sich aus Alkohol- und Drogenabhängigen zusammen. “Diese Gruppe reagiert aggressiv auf alles, was in ihre Nähe kommt, hier gelten zudem nicht einmal hygienische Mindeststandards, die Lage ist für unsere Mitarbeiter nicht mehr zumutbar”, so von Dassel.

Polizeieinsätze und Platzverweise verpuffen. “Diese Menschen haben hier kein Bleiberecht. Berlin muss sich ehrlich machen und die Abschiebung ernsthaft prüfen”, forderte der 50-Jährige.

Auch wenn seine Partei seine Forderung kritisch sehen wird, steht er zu seiner Meinung und seinen Mitarbeitern, die jeden Tag den Kampf im Tiergarten aufs Neue suchen müssen.

Quelle: www.tag24.de

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